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Sport Regional DSC-Volleyballerinnen sichern sich mit 3:0-Sieg über Olympia Berlin vorzeitig Vorrunden-Platz 1
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17:27 09.09.2015
Leichtes Spiel für den DSC: Lisa Izquierdo lupft den Ball über den Berliner Block. Quelle: M. Rietschel

Damit blieb der Meister auch im 20. Bundesliga-Spiel ungeschlagen und ist zwei Spieltage vor Schluss der Vorrunde nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Allerdings fiel der Jubel darüber gestern nur kurz aus, denn der Fokus der Dresdnerinnen liegt in dieser Woche auf dem morgigen Champions-League-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul. Sowohl sportlich als auch im Umfeld laufen die Vorbereitungen auf dieses "Volleyball-Fest", wie sich Trainer Alexander Waibl von dieser Partie erhofft, auf Hochtouren. "Wir haben noch am Morgen drei Stunden volles Rohr trainiert, da war klar, dass die Mädels zum Teil schwere Beine haben", erklärte der DSC-Coach nach der eher durchwachsenen Partie seines Teams gegen die Nachwuchsmannschaft vom VCO, die das Heimrecht abgegeben hatte und zum zweiten Mal in dieser Saison nach Dresden kam. Beim DSC erwies sich Michelle Bartsch mit 15 Punkten als erfolgreichste Angreiferin. Zur Wertvollsten Spielerin wurde Mittelblockerin Juliane Langgemach gekürt.

Für die Youngsters von Junioren-Bundestrainer Jens Tietböhl war diese Partie ein Highlight und sie erfüllten die Vor- gabe. "Wir wollten in jedem Satz mindestens 15 Punkte erkämpfen. Das ist uns gelungen, deshalb bin ich zufrieden", meinte Tietböhl. Alexander Waibl gab nach den 66 Minuten zu: "Wir haben das getan, was wir tun mussten. Am Mittwoch wird das natürlich ein ganz anderes Spiel", kündigte er an.

Besondere Vorbereitungen treffen derweil auch die Verantwortlichen des Dresdner SC für die Partie gegen den türkischen Traditionsclub. Denn schon im Januar 2012 trafen beide Teams aufeinander. Und das lief in der Margon-Arena nicht ganz "unfallfrei" ab. Zur Erinnerung: Rund 150 Fußball-Fans von Fenerbahce waren aus dem Ruhrpott angereist, zündeten vor der Halle Böller, warfen zu Beginn des Spiels Papierschlangen auf das Spielfeld, so dass die Partie unterbrochen werden musste. Die Fans standen laut singend und mit freiem Oberkörper auf der Tribüne. Das Schlimmste aber: rund 70 herausgerissene Sitzschalen. Geschäftsführerin Sandra Zimmermann berichtet: "Der Schaden belief sich auf rund 3000 Euro, die wir anschließend bezahlen mussten."

Deshalb trifft der DSC diesmal Vorkehrungen. So werden vor dem Spiel auf der Gäste-Tribüne die Sitzschalen ausgebaut. Dazu werden die ersten beiden Reihen gesperrt, damit die Fans keine Papierrollen aufs Feld werfen können. "Wir verstärken zudem unseren Sicherheitsdienst und es wird auch wieder die Polizei vor Ort sein", erläutert Sandra Zimmermann.

Diesmal haben sich allerdings keine Fans aus dem Ruhrgebiet angekündigt. "Wir erwarten 100 bis 150 Anhänger, die mit Bussen aus Berlin und Prag sowie auch von der Uni in Dresden kommen. Zudem hat sich der türkische Generalkonsul angekündigt", so Zimmermann, die mit einer rappelvollen Arena rechnet. Gestern Abend waren nur noch 250 Rest-Tickets übrig.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.02.2015

Astrid Hofmann

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