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Sport Regional DSC-Volleyballerinnen bestreiten in Moskau ihr letztes Gruppenspiel in der Champions League
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17:15 09.09.2015
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Moskau/Dresden

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Damit haben die Elbestädterinnen schon vor dem heutigen letzten Gruppenspiel bei Dinamo Moskau die Qualifikation für die Challenge Round im CEV-Cup sicher in der Tasche. Doch auch die Chancen, die Playoffs in der Königsklasse selbst bei einer Niederlage in Moskau zu erreichen, stehen nicht schlecht, hängen aber auch vom Ausgang der Abschluss-Partien in anderen Pools ab.

Zur Erinnerung: Die Erst- und Zweitplatzierten der fünf Pools erreichen die K.o.-Runde, dazu die drei besten Dritten. Dabei zählen in diesem Jahr zuerst die Siege und erst bei Gleichstand werden die Punkte berücksichtigt. Schon aus dem Rennen sind die Teams Nantes und Bacau in Pool B. Wenn der DSC Glück hat, könnte das Weiterkommen bereits vor Beginn des heutigen Spiels (17 Uhr, MEZ) feststehen. Nämlich dann, wenn die polnische Vertretung von Chemik Polize in Pool A in Baku gewinnt. Da die Partie drei Stunden vor dem DSC-Spiel angepfiffen wird, könnten die Waibl-Schützlinge vielleicht schon vorfristig jubeln. In den Gruppen D und E hoffen die DSC-Damen auf "Schrittmacherdienste" der beiden Ex-Dresdnerinnen Christiane Fürst und Mareen Apitz. Fürst muss mit Eczacibasi Istanbul in Omsk gewinnen und Apitz mit RC Cannes in Piacenza.

"So gelassen sind wir noch nie zu einem Auswärtsspiel in der Champions League gefahren", sagte Trainer Alexander Waibl vor der Abreise. Immerhin hatte sein Team mit dem 3:2-Heimsieg gegen Moskau für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Allerdings weiß der DSC-Coach auch, dass die Russinnen im Rückspiel den Gruppensieg sichern wollen. "Außer gegen uns hat Moskau noch kein Spiel in der Champions League verloren, in der Liga liegen sie hinter Kasan auf dem zweiten Platz. Das sagt doch schon alles. Aber wir freuen uns auf das Spiel und werden die Punkte nicht verschenken", kündigt er an.

Bereits am Montag reiste er mit seinen Schützlingen am. Schon bei der einstündigen Fahrt vom Flughafen zum Hotel sammelten die DSC-Damen erste Eindrücke. Nach dem Abendessen entschied sich die Mannschaft, noch einem kleinen Ausflug auf den Roten Platz und zum Kreml zu machen. Die weißrussische Diagonalangreiferin Kristina Mikhailenko glänzte dabei mit ihrem detaillierten Wissen über die Stadt und ihre Geschichte. Gestern stand dann die Spielvorbereitung mit Video-Analyse auf dem Plan und am Abend absolvierte der Meister ein erstes Training vor Ort.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2015

Astrid Hofmann

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