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DSC-Volleyballerinnen ackern für die neue Saison

Ausdauer- und Krafttraining DSC-Volleyballerinnen ackern für die neue Saison

Ohne Fleiß kein Preis. Unter diesem Motto ackern die DSC-Volleyballerinnen seit rund fünf Wochen für die neue Saison. Dabei stehen vor allem Ausdauer- und Krafttraining im Mittelpunkt. Wie immer muss er allerdings noch auf einige Athletinnen verzichten, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind.

Michelle Petter beim Krafttraining mit Athletik-Coach Goran Mladenic im TAO FIT.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Ohne Fleiß kein Preis. Unter diesem Motto ackern die DSC-Volleyballerinnen seit rund fünf Wochen für die neue Saison. Dabei stehen vor allem Ausdauer- und Krafttraining im Mittelpunkt. So bittet der neue Athletik-Coach Goran Mladenic viermal wöchentlich ins TAO FIT, wo die Spielerinnen nach individuellen Plänen an den Geräten arbeiten. Cheftrainer Alexander Waibl ist mit seinen Damen bislang sehr zufrieden: „Wir haben eine sehr hohe Qualität im Training, die Mädels sind unheimlich motiviert, und die Stimmung ist gut.“

Wie immer muss er allerdings noch auf einige Athletinnen verzichten, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind. Allerdings füllt sich der Kader langsam. So steigen zuletzt Mittelblockerin Barbara Wezorke, die bei der Auswahl aussortiert wurde, ebenso ins Mannschaftstraining ein wie die Finnin Piia Korhonen. Am Sonntag reist dann die US-Amerikanische Zuspielerin Madison Bugg an. Dann fehlen nur noch die Slowenin Sasa Planinsec, die ab Sonntag mit ihrer Nationalmannschaft bei der U23-WM im heimischen Ljubljana aufschlägt, sowie die beiden Niederländerinnen Myrthe Schoot und Marrit Jasper, die bei der EM vom 22. September bis 1. Oktober in Aserbaidschan und Georgien im Einsatz sind. Den Saisonstart bestreiten die DSC-Damen am 14. Oktober in Potsdam.

Erstmals in der Geschichte werden Partien der Frauen im deutschen Fernsehen zu sehen sein. Sport1 wird im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit Sportdeutschland.TV insgesamt zehn Spiele der Hauptrunde live übertragen – exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Regelmäßiger Sendeplatz wird Mittwochabend ab 19 Uhr sein. „Mit dieser Premiere kommt die Volleyball Bundesliga einem übergeordneten Ziel – eine deutschlandweite wöchentliche TV-Präsenz im frei empfangbaren Fernsehen zu erreichen – sehr nahe“, betont VBL-Geschäftsführer Klaus Peter Jung.

Auch vier Spiele der DSC-Damen werden zu sehen sein, davon drei Heimpartien. Es sind die Spitzen-Begegnungen DSC gegen Schwerin am 8. November und DSC gegen Stuttgart am 6. Dezember (wurden beide auf mittwochs verlegt) sowie DSC gegen Potsdam am 17 Januar und das Spiel Schwerin gegen DSC am 14. Februar. „Wir sind sehr glücklich über diese Chance, die ein Meilenstein für unsere Sportart darstellt“, freut sich DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann.

Einen kleinen Haken hat die Sache trotz der verständlichen Freude aber trotzdem – die Finanzierung. Sandra Zimmermann bestätigt: „Wir leisten auch unseren Beitrag dazu, indem wir zugesagt haben, jeweils einen Spieltags-Sponsor als Co-Partner für die Finanzierung zu akquirieren.“ Das heißt, der DSC muss drei Sponsoren finden, ansonsten die zusätzlichen Kosten allein stemmen.

Von Astrid Hofmann

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