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DSC-Springerin Tina Punzel beendet WM mit einem vierten Platz im Mixed

Wasserspringen DSC-Springerin Tina Punzel beendet WM mit einem vierten Platz im Mixed

Bislang lief die WM der Wasserspringer nicht nach Wunsch von Tina Punzel. Die DSC-Athletin konnte ihren Erwartungen bislang nicht gerecht werden, doch im Mixed-Synchron schaffte sie es mit ihrem Berliner Partner Lou Massenberg noch auf einen sehr guten vierten Platz. Somit endete die WM für sie versöhnlich.

Tina Punzel und Lou Massenberg beendeten ihren letzten WM-Wettkampf in Budapest mit Platz vier.

Quelle: AP

Budapest/Dresden. Das war ein versöhnlicher Abschluss für DSC-Wasserspringerin Tina Punzel. Nach einigen durchwachsenen Ergebnissen hat die Dresdnerin am letzten Wettkampftag mit dem Berliner Lou Massenberg im Mixed-Synchron vom Dreimeterbrett einen hervorragenden dritten Platz erkämpft. Mit 287,70 Punkten musste das Duo nur den brillanten Chinesen Han Wang und Zhen Li (323,70), den Briten Grace Reed/Thomas Daley (308,04) und den Kanadiern Jennifer Abel/Francois Imbeau-Dulac (297,72) den Vortritt lassen.

Zuvor hatte die 21-Jährige Platz sechs vom Einmeterbrett erreicht, im Dreimeter-Synchron war sie mit der Leipzigerin Friederike Freyer mit Rang neun nur um einen Punkt an den Top-ten vorbeigeschrammt. Im Einzel vom Dreimeterbrett lief bei ihr im Vorkampf gar nichts zusammen und sie verpasste als 35. Sogar den Einzug ins Halbfinale. „Nach den Höhen und Tiefen der letzten Tage bin ich super zufrieden und wir haben nochmal gezeigt, was in uns steckt“, zeigte sich der Schützling von Trainer Boris Rozenberg am Ende auch ein wenig erleichtert. Immerhin darf nicht vergessen werden, dass sie in der Vorbereitung viele Wochen wegen einer Fußverletzung außer Gefecht war und erst zur EM in Kiew wieder ihre komplette Wettkampfserie zeigen konnte. Mit vier Einsätzen war sie neben dem überragenden Berliner Patrick Hausding auch die meistbeschäftigte deutsche Springerin bei dieser WM. Aus Dresdner Sicht bleibt natürlich vor allem der letzte Auftritt von Sascha Klein in Erinnerung, der mit Hausding noch einmal Bronze im Turm-Synchron gewann und damit seine erfolgreiche Karriere beendete. Dazu kommt ein sehr guter achter Rang von Louisa Stawczynski vom Einmeterbrett. Timo Barthel verfehlte bei seiner WM-Premiere als 14. des Vorkampfes vom Turm den Einzug ins Halbfinale recht knapp.

Insgesamt beenden die deutschen Springer mit einmal Silber, einmal Bronze und acht weiteren Top-ten-Plätzen diese WM und ziehen eine sehr zufriedene Bilanz. „Wir hatten eine Zielsetzung von ein, zwei Medaillen. Das haben wir erreicht“, sagte Bundestrainer Lutz Buschkow, dessen Schützlinge bei der vergangenen WM in Russland ohne Edelmetall heimgekehrt waren. Rekordeuropameister Patrick Hausding avancierte einmal mehr zum erfolgreichsten DSC-Athleten, neben Bronze mit Klein auch noch die Silbermedaille vom Dreimeterbrett holte. Der 28-Jährige ist der Erfolgsgarant und die Führungspersönlichkeit. Hinter dem Berliner sollen sich die Youngster weiterentwickeln. Der erst 16-Jährige Lou Massenberg zum Beispiel oder die Schwestern Christina und Elena Wassen. Für das verjüngte Buschkow-Team war die WM der erste Schritt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Die Springerinnen und Springer hätten sich als „sehr belastbar gezeigt“, sagte Buschkow. „Das macht mich für’s Team sehr stolz.“ Er sprach von einer guten Mischung aus „jung und alt“. Der Bundestrainer mahnte jedoch auch: „Wir dürfen jetzt nicht abheben.“

Von Astrid Hofmann und Thomas Esser

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