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DSC-Spielerinnen bauen im dritten Spiel gegen die Roten Raben auf ihren Heimvorteil

Volleyball DSC-Spielerinnen bauen im dritten Spiel gegen die Roten Raben auf ihren Heimvorteil

An diesem Sonnabend müssen die DSC-Volleyballerinnen in der Margon-Arena Farbe bekennen. Ab 17.30 Uhr erwartet sie und die Fans ein heißes Kräftemessen. Nachdem der Titelverteidiger die zweite Viertelfinalpartie bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 1:3 verlor, muss das dritte Spiel nun die Entscheidung bringen.

Können die Dresdner Volleyballerinnen am Sonnabend in eigener Halle wieder jubeln? Sie wollen ins Play-off-Halbfinale.

Quelle: Archiv/Matthias Rietschel

Dresden. Alles oder nichts, Halbfinaleinzug oder frühzeitiges Saisonende – an diesem Sonnabend kommt es für die DSC-Volleyballerinnen zum Showdown in der Margon-Arena. Ab 17.30 Uhr erwartet die Fans ein heißes Kräftemessen. Nachdem der Titelverteidiger die zweite Viertelfinalpartie bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 1:3 verlor, muss das dritte Spiel nun die Entscheidung bringen.

Schon nach der Rückkehr aus Niederbayern hatten die Elbestädterinnen die Niederlage schnell abgehakt und gingen zur Tagesordnung über. „Schon im ersten Training war die Stimmung gut und sehr kämpferisch“, berichtet Trainer Alexander Waibl. Er ist trotz der Schwächephasen seines Teams in Vilsbiburg von den Qualitäten und der Stärke seiner Mannschaft überzeugt. Deshalb ist er sich sicher: „Wir wollen und werden den Halbfinaleinzug schaffen.“ Dass seine Schützlinge dabei wieder vor eigener Kulisse auflaufen können, sieht er schon als Vorteil an. „Man hat gesehen, dass uns beim ersten Spiel die Wahnsinnskulisse getragen hat, die Mädels beflügelte. Deshalb bauen wir auch diesmal auf unsere Fans, die das Team auch unterstützen, wenn es vielleicht nicht ganz so fluffig läuft.“

Natürlich hat das Trainerteam auch noch einmal die Auswärtspartie akribisch analysiert und man weiß, an welchen Stellschrauben es zu drehen gilt. „Neben der Stabilisierung der Annahme müssen wir vor allem im Angriff wieder deutlich durchschlagskräftiger sein. Insgesamt müssen wir besser spielen und vor allem präziser, zudem auch wieder mehr Druck mit den Aufgaben ausüben, um den gegnerischen Spielaufbau zu erschweren“, erklärt Waibl.

Dabei ist es beim Service wichtig, dass seine Schützlinge die schmale Gratwanderung zwischen hohem Risiko und zu vielen Fehlern in den Griff bekommen. In Vilsbiburg produzierten die DSC-Damen immerhin 13 Aufschlagfehler. Kein Ruhmesblatt, denn so lag die Angriffsquote bei lediglich 30 Prozent, während sie bei der ersten Partie 49 Prozent betragen hatte.

Leider ist noch unklar, ob der Coach auf seine beiden Stammspielerinnen Katharina Schwabe und Myrthe Schoot zurückgreifen kann. Außenangreiferin Katharina Schwabe hatte sich in Vilsbiburg eine Zerrung im großen Zeh zugezogen, Libera Myrthe Schoot plagte sich mit Problemen im Ellbogen herum. Beide sind gerade in der Annahme wichtige Leistungsträgerinnen. „Ihr Einsatz wird sich erst kurz vorm Spiel entscheiden“, versichert Waibl. Wieder ins Training eingestiegen ist Mittelblockerin Jennifer Cross, die zuletzt wegen einer Mandelentzündung pausieren musste.

Der Gegner schiebt den Druck natürlich zum Titelverteidiger. Man habe als Außenseiter in dieser Partie viel zu gewinnen, Dresden dagegen eine Menge zu verlieren, heißt es aus dem Raben-Nest. Psychologisch liege das Momentum auf Seiten der Raben. Trainer Jonas Kronseder betont dazu: „Dresden hat den Druck. Wir können befreit aufspielen, wollen das Selbstvertrauen mitnehmen und die Gunst der Stunde nutzen“, so seine Kampfansage. Ob das reicht, den Gastgeber in eigener Halle zu bezwingen, wird die mit Spannung erwartete Partie am Samstagabend zeigen.

Zumindest organisatorisch sind die Dresdner schon für ein mögliches Halbfinale gegen Stuttgart gerüstet. Schon am Freitag postete Rene Micknass, Chef des Dresdner Plakatservice, ein Foto mit den vorbereiteten Halbfinal-Plakaten für das mögliche Heimspiel am 8. April. Also sollten die DSC-Damen gegen die Roten Raben aus Niederbayern richtig Gas geben und ihnen schnell die Flügel stutzen.

Von Astrid Hofmann

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