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Sport Regional DSC-Speerwerfer Hamann wird in Ostrau Achter
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10:35 29.06.2017
Andreas Hofmann übertraf in Ostrau erneut die WM-Norm und hat die Nase gegenüber Lars Hamann vorn.  Quelle: AP
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Dresden

 Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC hat am Mittwochabend beim World-Challenge-Meeting im tschechischen Ostrau (Ostrava) mit einer Weite von 78,60 Metern Rang acht belegt und damit eine weitere Chance im Kampf um einen Startplatz bei der Weltmeisterschaft in London vertan. Der Sieg ging an den weiterhin formstarken Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler. Der 25-Jährige aus Jena setzte sich mit 91,53 Metern durch und warf einmal mehr in einer völlig anderen Liga als Hamann.

Zweiter hinter Röhler wurde der Olympia-Vierte Johannes Vetter (Offenburg) mit 87,88 Metern vor dem Tschechen Jakub Vadlejch (86,43), der den Thüringer am Sonnabend bei der Team-EM in Lille noch geschlagen hatte. Röhler hatte zu seinem Saisonauftakt in Doha mit 93,90 Metern deutschen Rekord geworfen. Der Mannheimer Andreas Hofmann kam mit 83,37 auf Rang fünf. Für die WM in London gilt Röhler als gesetzt. Die beiden anderen Teilnehmer werden bei den deutschen Meisterschaften am übernächsten Wochenende in Erfurt ermittelt. Auch der Ex-Dresdner Vetter dürfte sein Ticket sicher haben. Die Entscheidung fällt wohl zwischen Hofmann und Hamann. Beide haben die Norm (83 Meter) für den Saison-Höhepunkt in London bereits übertroffen.

Hamann hatte erst am Wochenende die Offenen NRW-Meisterschaften in seiner Disziplin gewonnen. Bei der Gala in Bottrop erzielte er trotz ungünstiger Windverhältnisse 82,29 Meter, was einen neuen Stadionrekord bedeutete. Mit seinem persönlichen Rekord von 86,71 Metern ist er im Feld der deutschen Weltklasse-Werfer allerdings nur Vierter. Hofmanns Bestweite liegt bei 88,79 Metern.

Neben Thomas Röhler freute sich auch Pamela Dutkiewicz über einen ersten Platz in Ostrau: Die Weltklasse-Sprinterin aus Wattenscheid gewann die 100 Meter Hürden in 12,72 Sekunden, die zweitbeste Zeit ihrer Karriere.

Der Südafrikaner Wayde van Niekerk, Olympiasieger über 400 Meter, siegte über die selten gelaufenen 300 Meter in 30,81 Sekunden. Er unterbot damit die Bestzeit des Amerikaners Michael Johnson (30,85); offizielle Rekorde werden auf dieser Strecke nicht geführt.

Von Ulrike John und Stefan Schramm

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