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Sport Regional DSC: Karriereende für Stephanie Kestner und Nicole Schröber
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22:41 09.09.2015
Dresden

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Dresden (DNN/ah). Die DSC-Volleyballerinnen schlagen heute beim russischen Meister Dinamo Kasan zum Rückspiel im Achtelfinale der Champions League auf. Nach der klaren 0:3-Hinspiel-Niederlage sind die Chancen der Elbestädterinnen, die nächste Runde zu erreichen, nur noch theoretischer Natur. Sie müssten nicht nur das Auswärtsspiel, sondern auch den folgenden "Golden Set" gewinnen. Das würde an ein Wunder grenzen. Deshalb dürfte der heutige Auftritt in Russland zugleich der letzte in der Königsklasse in dieser Saison sein. Kapitän Stefanie Karg hat allerdings angekündigt: "Wir wollen zumindest eine bessere Leistung als in der ersten Partie zeigen."

Viel bitterer als das Aus in der Champions League ist allerdings der Abschied von zwei gestandenen DSC-Schmetterlingen. Stephanie Kestner und Nicole Schröber, die in dieser Saison aus Verletzungsgründen für den deutschen Vizemeister noch kein Spiel bestreiten konnten, müssen ihre leistungssportliche Laufbahn aus gesundheitlichen Gründen ganz beenden. Die gebürtige Leipzigerin Stephanie Kestner, die seit 1998 für den DSC schmettert, war im März letzten Jahres zum zweiten Mal am Kreuzband operiert worden. Seitdem ackerte sie in der Reha für ihr Comeback. Doch das Knie bereitete immer wieder Probleme, an eine Rückkehr ins Mannschaftstraining war nicht zu denken und inzwischen steht fest, dass die 25-Jährige ihre Laufbahn beenden muss. Ihre schönsten Erfolge feierte die 77-malige Juniorenauswahlspielerin mit dem DSC unter anderem 2007 mit dem Gewinn des Deutschen Meistertitels und 2010 mit dem Sieg im Pokal und Challenge-Cup. In Zukunft will sich die Immobilienkauffrau ihrer beruflichen Zukunft widmen.

Auch bei Nicole Schröber machen Knie-Beschwerden eine Fortführung der leistungssportlichen Karriere nahezu unmöglich. Die 23-jährige gebürtige Chemnitzerin, die seit 2001 das DSC-Trikot trägt, hatte sich im Juni 2011 einer Operation unterzogen, bei der die Patellasehne und der Knorpel geglättet wurde. Auch sie versuchte alles, um wieder professionell Volleyball spielen zu können. "Bei großer Belastung ist das Knie aber immer wieder dick geworden. Deshalb ist eine Rückkehr aufs Parkett in dieser Saison ausgeschlossen. Ich kümmere mich jetzt vorrangig um meine Ausbildung zur Polizeimeisterin in Chemnitz. Das ist mir sehr wichtig", so Schröber, die ebenfalls 2010 mit dem Doppelsieg in Pokal und Challenge Cup ihre schönsten Erfolge feierte. Die beiden Angreiferinnen hinterlassen beim deutschen Vizemeister auf jeden Fall eine große Lücke

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.02.2012

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