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DSC-Eigengewächs schafft Sprung ins Profiteam

Volleyball DSC-Eigengewächs schafft Sprung ins Profiteam

Rica Maase ist der vorerst letzte Neuzugang für die kommende Saison beim DSC. Dabei ist die 17-jährigen Diagonalangreiferin etwas Besonderes: Endlich wieder einmal ist es ein Eigengewächs, das auf Anhieb den Sprung ins Profi-Team des fünfmaligen deutschen Meisters schafft.

Rica Maase wurde als Neuzugang im Profiteam präsentiert
 

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden.  Es war schon ein besonderer Termin – nicht nur für die Protagonistin Rica Maase, sondern auch für Trainer Alexander Waibl. Schließlich präsentierten die DSC-Volleyballerinnen bei ihrem Exklusiv-Sponsor Hubert Körner zum einen den vorerst letzten Neuzugang für die kommende Saison, zum anderen mit der 17-jährigen Diagonalangreiferin endlich wieder einmal ein Eigengewächs, das auf Anhieb den Sprung ins Profi-Team des fünfmaligen deutschen Meisters schafft. Immerhin ist es fünf Jahre her, als dies damals dem Quartett Lisa Izquierdo, Juliane Langgemach, Lisa Stock und Magdalena Gryka gelang. Seither gab es nur das kurze Erstliga-Gastspiel 2015 von Angreiferin Steffi Kuhn.

„Ich bin schon sehr froh, dass ich hier spielen darf. Für mich ist das eine Ehre“, bekennt Rica Maase, die seit 2013 die DSC-Talenteschmiede beim VC Olympia durchlief und auch einige Einsätze für die Junioren-Nationalmannschaft zu Buche stehen hat. In den vergangenen zwei Jahren durfte die 1,86 m große Sportgymnasiastin bereits immer wieder mit dem Erstliga-Team mittrainieren. „Deshalb ist es für mich jetzt mehr ein fließender Übergang“, findet das Talent, die sportlich durch die Familie vorgeprägt ist. Vater Ralf Vogel war selbst ein guter Volleyballspieler, Mutter Christiane Maase Basketball-Nationalspielerin.

Alexander Waibl will die Diagonalspielerin, die hinter der Finnin Piia Korhonen die Nummer zwei auf dieser Position sein wird, langsam und behutsam an das Bundesliga-Niveau heranführen. „Natürlich wird es für sie in den nächsten beiden Jahren bis zur Abiturprüfung nicht ganz leicht. Deshalb war es uns auch wichtig, dass wir den Vertrag mit Rica längerfristig anlegen konnten. Natürlich ist das eine zusätzliche Belastung, die andere Spielerinnen nicht haben – sowohl zeitlich, als auch emotional. Aber ich traue ihr das zu, denn sie ist ein Mensch mit Disziplin und Charakter“, so Waibl.

Er kann sich noch gut erinnern: „Erstmals aufgefallen ist sie mir in der Halle, da war sie vielleicht zehn Jahre. Seither habe ich natürlich ihre Entwicklung verfolgt. Sie ist sehr dynamisch, schnell, kann auch gut abwehren und am Aufschlag arbeiten wir. Sie ist vielseitig und auch nicht ängstlich“, so die Einschätzung des Coaches, der sich jetzt „sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr freut“. Nach einem ausgiebigen Urlaub, in dem sie unter anderem eine kleine England-Rundreise gemacht hat, startet das Talent am kommenden Dienstag mit dem Team in die Saison-Vorbereitung. Mit ihr hat Waibl jetzt 13 Spielerinnen, darunter acht Neuzugänge, im Kader.

Von Astrid Hofmann

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