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Sport Regional DSC-Damen wollen zurück in die Erfolgsspur
Sportbuzzer Sport Regional DSC-Damen wollen zurück in die Erfolgsspur
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10:14 07.12.2016
Barbora Purchartová und Co. zeigen sich wieder angriffslustig. Quelle: Foto: M. Rietschel
Dresden

Nach der 1:3-Niederlage in Stuttgart hieß es für die DSC-Volleyballerinnen: schnell den Mund abputzen und auf die nächste Aufgabe fokussieren. Viel Zeit blieb dafür nicht, denn bereits am Mittwochabend um 19 Uhr schlägt der deutsche Double-Sieger beim VC Wiesbaden auf. „Ein Athletik- und ein Balltraining, danach ging es schon wieder in den Bus“, so Trainer Alexander Waibl.

Trotz der nur kurzen Verschnaufpause hofft der Coach, dass seine Mannschaft in Hessen in die Erfolgsspur zurückkehren kann. „Wiesbaden ist ein Team, das uns alles abverlangen wird, das vor allem sehr heimstark ist, aber wir wollen es auf jeden Fall schlagen“, lässt Waibl keinen Zweifel am klaren Ziel. Schließlich möchte der Meister gegenüber Spitzenreiter Schwerin und dem punktgleichen Zweiten Stuttgart (beide 21 Zähler) nicht noch weiteren Boden einbüßen. Der DSC rangiert zurzeit mit 14 Punkten auf dem dritten Platz, Wiesbaden lauert mit nur einem Zähler weniger auf Rang fünf.

Zuversicht gibt Alexander Waibl die Entwicklung seiner Mannschaft. „Wenn wir an die Leistung aus dem ersten Satz in Stuttgart anknüpfen können, bin ich ganz optimistisch. Allerdings müssen wir schaffen, dieses Niveau länger zu halten, uns besser noch zu konzentrieren und damit mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen“, fordert der Coach.

Zuletzt habe man mehrfach nach einem guten ersten Satz im zweiten Durchgang den Faden verloren. Das sei jedoch ein Lernprozess und nicht zuletzt eine mentale Frage, weiß Alexander Waibl. Um den Gegner diesmal noch besser unter Druck zu setzen, fordert er von seinen Schützlingen, noch aggressiver und mutiger aufzuschlagen. Ebenso ist eine stabile Annahme die Grundlage für den Erfolg, auch dabei hat sein Team Reserven.

Wiesbaden hat bislang vier Siege und drei Niederlagen zu Buche stehen, verlor unter anderem gegen Stuttgart und Potsdam, gewann gleich am ersten Spieltag gegen Vilsbiburg. Das Team von Trainer Dirk Groß präsentierte sich vor allem stark in Block- und Feldabwehr sowie sehr variabel im Angriff. „Darauf müssen wir uns einstellen. Ich denke aber schon, dass wir leicht favorisiert ins Spiel gehen und dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden“, betont der DSC-Trainer, der außer Eva Hodanova (Kreuzbandriss) alle Spielerinnen an Bord hat.

Von Astrid Hofmann

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