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Sport Regional DSC-Damen wollen den Favoriten Istanbul ein wenig ärgern
Sportbuzzer Sport Regional DSC-Damen wollen den Favoriten Istanbul ein wenig ärgern
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23:36 09.09.2015
Lisa Stock vertritt erneut die verletzte Myrthe Schoot. Quelle: Dehli-News / Matthias Rietschel

Nach der 0:3-Hinspielniederlage in eigener Halle sind Hoffnungen auf ein Erreichen der nächsten Runde gering. Zu stark hat sich das Star-Ensemble des türkischen Vizemeisters schon in der Margon-Arena präsentiert, daheim wird sich der Gastgeber nun erst recht nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen.

Das weiß auch Alexander Waibl. Der DSC-Trainer, der nach überstandener Grippe gestern mit seinen Damen von Leipzig aus die Reise an den Bosporus antrat, hat deshalb die Devise ausgegeben: "An die gute Leistung aus dem ersten Satz in Dresden anknüpfen und versuchen, den Gegner ein wenig zu ärgern." Das dürfte allerdings gegen das Team um den koreanischen Super-Star Yeon-Koung Kim und die Kolum- bianerin Madelaynne Montano schwer genug werden. Zudem muss Waibl auch auf seinen Kapitän und Libero Myrthe Schoot verzichten. Die Niederländerin trat zwar die Reise gestern mit an, muss aber wegen einer Entzündung im Knie pausieren. Für sie wird wie in Hamburg Lisa Stock die Verantwortung übernehmen.

Für den DSC-Coach hat der Trip nach Istanbul noch einen schönen Nebeneffekt, denn der Coach trifft in der türkischen Metropole auf seine Lebensgefährtin Stefanie Karg. Die Mittelblockerin kam ebenfalls gestern mit ihrem tschechischen Verein Agel Prostejov am Bosporus an und wird heute um 15.30 Uhr Ortszeit das Rückspiel gegen Eczacibasi Istanbul bestreiten. Auch Prostejov hat nach einer 1:3-Heimniederlage gegen das favorisierte Team der Ex-Dresdnerin Christiane Fürst kaum noch Chancen auf ein Weiterkommen.

Drei Stunden später stehen dann die DSC-Damen auf dem Feld der 7500 Zuschauer fassenden Burhan-Felek-Sportarena dem Team von Fenerbahce gegenüber. Beide Gäste-Teams übernachten im angrenzenden Hotel. "Wir werden dennoch kaum Zeit haben, uns zu sehen, schließlich sind wir beide Profis und konzentrieren uns jeweils auf unsere Aufgaben", rechnet Waibl nur mit einem kurzen Wiedersehen. Er freue sich vor allem auf ein richtig gutes Spiel, ein Highlight, wie er hofft.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.02.2015

Astrid Hofmann

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