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Sport Regional DSC-Damen klarer Favorit gegen dezimiertes Team aus Münster
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17:32 09.09.2015
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19.30 Uhr empfängt der Deutsche Meister in der Margon-Arena den Tabellensechsten USC Münster. In Bestbesetzung wäre das Westfalen-Team sicher eine harte Nuss. Doch Trainer Axel Büring reist höchstwahrscheinlich nur mit einem Mini-Aufgebot von acht Spielerinnen an die Elbe. Mit den verletzten Julia Schaefer, Ashley Benson und Alisha Ossowski fehlen wichtige Leistungsträgerinnen.Und auch bei Sarah Petrausch, die sich mit einem Infekt plagte, steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz. Schon am Wochenende musste der personell gebeutelte USC gegen Schwerin eine glatte 0:3-Niederlage hinnehmen.

Da die Dresdnerinnen gegen eine komplette Münsteraner Mannschaft schon das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatten, sollte auch heute vor eigener Kulisse ein Sieg herausspringen. Axel Büring weiß um die Außenseiterrolle seines Teams: "Dresden ist unglaublich gut aufgestellt. Das ist ein bisschen wie bei Bayern München im Fußball. Der DSC hat jede Position doppelt sehr gut besetzt. So kann das Team Ausfälle besser kompensieren und besser reagieren, wenn eine Spielerin mal einen schlechten Tag erwischt." Allerdings betont er auch: "Wir haben ein Team, das nie aufgibt." Deshalb will auch DSC-Coach Alexander Waibl die Partie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen: "Münster ist eine sehr aggressiv aufschlagende Mannschaft und sie spielen ein anderes System als die restlichen Teams. Darauf muss man sich immer wieder neu einstellen." Natürlich hat der DSC aber den deutlich stärker aufgestellten Kader zur Verfügung, auch wenn die Langzeitverletzten Katharina Schwabe und Chloe Ferrari nicht zur Verfügung stehen und ein möglicher Einsatz der zuletzt an Bronchitis erkrankten Jaroslava Pencova erst kurzfristig entschieden wird. Auch die Ex-Münsteranerin Laura Dijkema kann wegen eines Infekts eventuell nur zuschauen. Diagonalangreiferin Louisa Lippmann trug ebenfalls schon das USC-Trikot. Die Jung-Nationalspielerin wechselte vor dieser Saison aus Münster an die Elbe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.02.2015

Astrid Hofmann

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