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Christiane Reppe gewinnt zweites WM-Gold

Behindertensport Christiane Reppe gewinnt zweites WM-Gold

Die Dresdnerin Christiane Reppe gewann bei der Para-Rad-Weltmeisterschaft in Pietermaritzburg nach dem Zeitfahren auch die Konkurrenz im Straßenrennen über 42,5 Kilometer. Sie verwies mit einem starken Schluss-Spurt die Russin Swetlana Moschkowitsch und die Schweizerin Sandra Graf auf die weiteren Podestplätze.

Christiane Reppe aus Dresden (Archivbild) gewann in Südafrika ihre zweite Goldmedaille bei dieser Para-Radsport-WM.

Quelle: dpa

Dresden. Christiane Reppe hat sich trotz aller Widrigkeiten im Vorfeld ihren Traum vom zweiten Gold erfüllt. Die Dresdner Handbikerin gewann bei der Para-Rad-Weltmeisterschaft im südafrikanischen Pietermaritzburg die Konkurrenz im Straßenrennen über 42,5 Kilometer. Sie verwies mit einem starken Schluss-Spurt die Russin Swetlana Moschkowitsch und die Schweizerin Sandra Graf auf die weiteren Podestplätze.

Damit schaffte Reppe den Titel-Hattrick, denn sie hatte bereits 2014 und 2015 Gold in dieser Disziplin gewonnen. Für die Elbestädterin, die früher schon Paralympics- und WM-Medaillen im Schwimmen erkämpfte, waren die beiden Siege diesmal etwas ganz Besonderes. Nachdem der Deutsche Behindertenverband erst vergessen hatte, sie für die WM zu melden (DNN berichteten), durchlebte die Dresdnerin eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach vielen Bemühungen des Verbandes und des Deutschen Radfahrerbundes ließ sie der Weltverband (UCI) dann doch starten. Weil sie aber ihr Handbike nicht mitgenommen hatte, setzte sich Vater Hans-Jürgen kurzerhand in den Flieger und brachte ihr das Sportgerät nach Südafrika.

Mit zweimal Gold bescherte sie sich und allen, die sie unterstützten, ein nahezu traumhaftes Happy End. „Jetzt habe ich zweimal Gold gewonnen. Ich kann es kaum glauben. In der vergangenen Saison habe ich so hart dafür gearbeitet und nun mich selbst, meine Familie und alle meine wertvollen Sponsoren belohnt. Die diesjährige Weltmeisterschaft werde ich als eine einzigartige Erfahrung mit vielen Höhen und Tiefen in Erinnerung behalten und natürlich als die erfolgreichste meines Lebens. Darauf werde ich nach dem ganzen Trubel der letzten Tage jetzt anstoßen“, sagte Christiane Reppe. Bereits zum Auftakt der diesjährigen Titelkämpfe hatte sie in der Startklasse H4 die Damen-Konkurrenz im Zeitfahren für sich entschieden.

Von Astrid Hofmann

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