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Sport Regional Chinesen bei Neuauflage des Ruder-Cups
Sportbuzzer Sport Regional Chinesen bei Neuauflage des Ruder-Cups
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18:12 26.07.2018
Die Ruder-Enthusiasten Olaf Förster (l.) und Lars Krisch informierten am Donnerstag am Blauen Wunder über das anstehende Ereignis. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr steigt auch diesmal im Rahmen des Dresdner Stadtfestes der „TK Rowing Cup“. Die Organisatoren des Achterrennens auf der Elbe um Ideengeber Lars Krisch können bei der zweiten Auflage erneut ein internationales Starterfeld begrüßen. Traten 2017 sechs Uni-Boote aus Dresden und den Partnerstädten Hamburg, St. Petersburg (Russland) sowie Coventry (Großbritannien) gegeneinander an, gastiert diesmal sogar eine chinesische Vertretung aus Hangzhou in Dresden. „Den Kontakt hatten wir schon vor einem Jahr über das Partnerstädte-Büro hergestellt. Damals war aber eine Teilnahme so kurzfristig noch nicht zu organisieren“, erläutert Lars Krisch.

Dazu kommen außerdem Boote aus dem niederländischen Eindhoven und aus Breslau (Polen). Weil sich auch Ruderer aus der mazedonischen Hauptstadt Skopje für das Event in Elbflorenz begeistern, aber nicht genügend Athleten zusammenbekamen, helfen die Gastgeber mit einigen Sportlern aus, so dass ein Mix-Achter das Rennen aufnehmen wird. Insgesamt haben neun Boote gemeldet. Olympiasieger und DRC-Präsident Olaf Förster hatte über seinen Sohn, der in Australien studiert hat, sogar noch ein Team der Uni Sydney an der Angel. „Das scheiterte aber kurzfristig an einigen Transportproblemen“, wie der 55-Jährige berichtete. Dennoch will er das Thema im Auge behalten, vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

„Dass alle sechs Teams aus dem Vorjahr wieder mit von der Partie sind, zeigt, dass unser Event gut angekommen ist“, freut sich Ex-Weltmeister Lars Krisch, der betont, dass die Organisatoren auch aus kleinen Fehlern bei der Premiere im Vorjahr gelernt hätten. „Da es damals einen Bootsunfall beim Training gab, bieten wir jetzt für alle feste Trainingszeiten an, die wir auch begleiten. Um faire Bedingungen für alle zu garantieren, wird das Begleitboot diesmal ein Katamaran sein, der nicht so viele Wellen macht. Waren die Boote im Vorjahr noch auf mehrere Bootshäuser verteilt, so können die Fans in diesem Jahr alle Achter vor dem Start am WSV Am Blauen Wunder bewundern“, verrät Krisch. Da erneut ein „Formel-1-Start“ vorgesehen ist, müssen sich die Mannschaften schon am 18. August – also einen Tag vor dem Rennen – der Qualifikation auf dem Ruder-Ergometer über die Distanz von 500 Metern stellen. Die Zuschauer können den Wettkampf auf dem Volksfestgelände über eine LED-Wand verfolgen.

Der Start für das Rennen am Sonntag erfolgt um 16.30 Uhr vor dem Blauen Wunder. Bis zum Ziel in Höhe des Terrassenufers sind rund 5,8 Kilometer zurückzulegen. Der niedrige Wasserstand der Elbe stört die Veranstalter überhaupt nicht. „Wir können auch bei absolutem Niedrigwasser noch rudern“, so Krisch. Wie schon bei der Premiere wird der MDR das Rennen per Livestream übertragen und Olympiasieger Karl Schulze wird erneut als Co-Kommentator fungieren. Titelverteidiger ist das Boot der TU Dresden.

Von Astrid Hofmann

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