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Sport Regional Champions League: Dresdner SC erwischt Hammerlose
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17:58 09.09.2015
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Kein Wunder, das DSC-Trainer Alexander Waibl, der in Wien live dabei war, anschließend stöhnte: "Das sind harte Gegner und kernige Reisen. Und ausgerechnet wieder Baku." Als sich der 45-Jährige etwas gefasst hatte, setzte er hinzu: "Das sind alles attraktive Kontrahenten und tolle sportliche Herausforderungen. Doch es hätte gern auch etwas einfacher kommen können." Favorit in Gruppe A ist Rabita Baku. Der Klubweltmeister von 2012 stand bereits vor zwei Jahren und auch in der abgelaufenen Saison im Finale der Champions League, scheiterte jeweils an Vakifbank Istanbul, dem diesjährigen Triple-Gewinner. "Die Mannschaft wird einen neuen Anlauf unternehmen, um endlich die europäische Königsklasse zu gewinnen", glaubt Alexander Waibl. Ein Blick auf den aktuellen Kader von Rabita untermauert diese These: Das Aufgebot besteht nur aus Nationalspielerinnen. Zum Star-Ensemble gehören die Polin Katarzyna Skowronska, der Amerikanerin Foluke Akinradewo, der Serbin Natasa Krsmanovic. der als weltbeste Libera geltende Brenda Castillo aus der Dominikanischen Republik, der Australierin Rachel Rourke und der Ungarin Dora Horvath. Betreut wird diese "Weltauswahl" vom Italiener Angelino Frigoni.

Nicht ganz so hochkarätig besetzt ist der russische Champions-League-Debütant Omichka Omsk. Doch auch im Team aus der zweitgrößten sibirischen Stadt finden sich klangvolle Namen. So schmettert unter anderen die erfahrene aserbaidschanische Nationalspielerin Nata- lya Mammadova und die kubanische Top-Mittelblockerin Nancy Carrillo für Omichka. Ein unbeschriebenes Blatt ist der französische Champions-League-Neuling Bezieres, der hinter Cannes Silber gewann und damit immerhin Mulhouse hinter sich ließ.

Der genaue Gruppenspielplan wird in den nächsten Tagen festgelegt. Auf jeden Fall müssen die DSC-Damen zwischen dem 22. Oktober und dem 17. Dezember rund 10000 Reisekilometer bewältigen. Allein nach Omsk sind es rund 4700 Kilometer. Die 3600 Kilometer nach Baku kennen die Dresdnerinnen schon, sie müssen das dritte Jahr in Folge in der Stadt am Kaspischen Meer ran. Der Gruppenerste- und Zweite kommen in die nächste Runde, dazu der beste Drittplatzierte aller sechs Pools.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.07.2013

A. Hofmann

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