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Sport Regional Bundestrainer beruft Schwabe und Hindriksen neu in die Nationalmannschaft
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17:50 11.05.2016
Mareike Hindriksen gibt in Kürze ihr Debüt in der DVV-Auswahl. Quelle: Archiv
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Dresden

Nach der verpassten Olympia-Qualifikation ist für die deutschen Volleyball-Frauen in diesem Jahr der Grand Prix vom 10. bis 26. Juni der sportliche Höhepunkt. Dabei kann Bundestrainer Felix Koslowski kaum noch auf die Leistungsträgerinnen der vergangenen Jahre zurückgreifen, sondern wird mit einer absolut jungen und unerfahrenen Mannschaft den Nationalmannschaftssommer bestreiten. Seit Mittwoch läuft der erste Lehrgang in Schwerin, zu dem Koslowski 22 Spielerinnen eingeladen hat. Darunter befinden sich mit Lisa Izquierdo, Katharina Schwabe, Mareike Hindriksen und Louisa Lippmann auch vier Spielerinnen, die gerade erst mit dem DSC das Double geholt haben. Schwabe und Hindriksen sind sogar Auswahl-Debütantinnen. „Ich habe mir lange überlegt, ob ich das in Angriff nehmen will, denn bei einem so anstrengendem Sommer muss natürlich auch die Gesundheit mitspielen. Doch ich möchte es gern versuchen, denn es ist ja auch eine tolle Sache, das Auswahltrikot zu tragen“, meinte Schwabe.

Dagegen hatten bereits im Vorfeld die ehemaligen Dresdner Säulen des DVV-Teams – Christiane Fürst, Corina Ssuschke-Voigt und Heike Beier – ihren Abschied aus der Auswahl verkündet. „Ich habe wirklich jedes einzelne Spiel genossen. Es ist immer eine Ehre für Deutschland zu spielen, aber nach mehr als acht Jahren und über 200 Länderspielen kann ich sagen, dass ich gern meine Sommermonate mit meiner Familie verbringen möchte“ erklärte Heike Beier. Und Corina Ssuschke-Voigt, die inzwischen ja auch Mutter ist, sagte: „Ich möchte mich im Sommer meiner Familie widmen und schönen Urlaub genießen. Es ist Zeit für eine neue Generation von Mittelblockerinnen.“ Neben diesen Spielerinnen muss Koslowski allerdings auch auf weitere Leistungsträgerinnen verzichten, die sich eine Auszeit von der Nationalmannschaft nehmen. Dazu zählen Margareta Kozuch, Maren Brinker, Kathleen Weiß oder auch die Dresdnerin Mareen Apitz, die in der kommenden Saison aller Voraussicht nach wieder für den DSC die Fäden ziehen wird.

Das Programm beim Grand Prix hat es auf jeden Fall in sich. Im chinesischen Ningbo(10.-12. Juni, gegen USA, China und Thailand), in Long Beach/USA (17.-19. Juni, gegen die USA, Türkei und Japan) und in Hongkong (24.-26. Juni, gegen die USA, China und die Niederlande) trifft die DVV-Auswahl auf ganz starke Gegner. Lediglich die Türkei ist wie die deutsche Mannschaft aus dem Olympia-Rennen ausgeschieden, die anderen Teams sind in Rio dabei (USA, China) bzw. haben noch eine Qualifikationschance (Thailand, Japan, Niederlande). Koslowski weiß: „Wir werden der krasse Außenseiter sein. Alle Mannschaften werden sich auf Olympia vorbereiten, und wir kommen mit einer jungen Truppe, von der einige noch nie Länderspiele gemacht haben. Also müssen wir darum kämpfen, nicht aus der ersten Gruppe abzusteigen und sollten wir das schaffen, wäre das schon ein großer Erfolg für uns.“

Von Astrid Hofmann

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