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Sport Regional Brüderpaar spielt für die Eislöwen: Nach Marcel Rodman kommt nun auch Daniel Rodman nach Dresden
Sportbuzzer Sport Regional Brüderpaar spielt für die Eislöwen: Nach Marcel Rodman kommt nun auch Daniel Rodman nach Dresden
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19:42 09.09.2015
Daniel Rodman (l.) verspürte wie zuvor sein älterer Bruder Marcel Lust, in Dresden Eishockey zu spielen und unterschrieb nun einen Vertrag. Quelle: Astrid Hofmann

Die beiden slowenischen Nationalspieler absolvierten bisher schon viele ihrer Stationen gemeinsam und gehen nun auch bei den Eislöwen Seite an Seite auf Torejagd.

Dass dies hervorragend funktioniert, bewiesen sie unter anderem in ihrem Heimatverein Jesenice, bei den Vienna Capitals und in der Saison 2012/13 auch bei den Bietigheim Steelers. Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel, der damals noch in Diensten der Schwaben stand, gelang die Verpflichtung der Brüder damit schon zum zweiten Mal. In Bietigheim führte das Duo die Mannschaft mit insgesamt 141 Scorerpunkten (Marcel: 78, David: 63) zur Zweitliga-Meisterschaft. "Dort und in Wien hat David gezeigt, wie gut er mit seinem Bruder harmoniert", sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch.

Er weiß: "David ist ein sehr kreativer, energievoller Spieler mit einem sehr guten Scoringtouch. Er bringt jede Menge Erfahrung mit." Seit 2013 stand der 31-jährige Center beim schwedischen Zweitligisten IK Oskarshamn unter Vertrag, absolvierte in der abgelaufenen Saison zudem zwölf Partien bei den Graz 99ers in der EBEL. Als Junior sammelte er Erfahrungen in Kanada. Seit 2005 ist er für sein Heimatland in der Nationalmannschaft im Einsatz und feierte 2014 mit Platz sieben bei den Olympischen Spielen einen seiner größten Erfolge. Natürlich hatte der 1,83 m große Stürmer auch andere Angebote. "Auf jeden Fall spielte es für mich eine wichtige Rolle, dass mein Bruder in Dresden unterschrieben hat. Zudem habe ich noch gute Erinnerungen an die tolle Atmosphäre in der Dresdner Halle und ich weiß, dass die Eislöwen große Ziele haben", so David Rodman, der auch seine Frau und die beiden kleinen Töchter nach Sachsen mitbringen wird.

Mit dieser Personalie hat Popiesch jetzt alle vier Ausländerlizenzen vergeben. Bleibt die Frage nach Publikumsliebling Sami Kaartinen. Der Finne präsentierte sich bei der Fan-Fete ebenfalls und wurde von den Anhängern gefeiert. Zu seiner Zukunft konnte der 35-Jährige allerdings noch nichts sagen: "Ich absolviere noch eine Woche Reha in Halle, dann werde ich mit der Mannschaft aufs Eis gehen und sehen, wie es geht. Die Ärzte sind zumindest optimistisch, ob die Hand aber der Belastung standhält, wird sich zeigen." Vielleicht macht ihm ja David Rodman Mut, denn der Slowene hatte sich in Bietigheim nach einem dreifachen Handbruch wieder herangekämpft und ist auch nach einem Bruch eines Handwurzelknochens im Februar 2015 wieder fit. Den Kanadier Stefan Chaput, letzte Saison Eislöwen-Top-Scorer, soll es Gerüchten nach in die EBEL nach Österreich ziehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.08.2015

Astrid Hofmann

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