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Sport Regional Blau-Weiß Blasewitz verliert zum Zweitliga-Auftakt in Weinheim mit 3:6
Sportbuzzer Sport Regional Blau-Weiß Blasewitz verliert zum Zweitliga-Auftakt in Weinheim mit 3:6
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18:49 17.07.2016
Uladzimir Ignatik holte im Einzel einen Punkt. Quelle: Steffen Manig
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Weinheim

Das malerisch an der Bergstraße in der Rhein-Neckar-Region gelegene Weinheim werden die Tennis-Herren von Blau-Weiß Blasewitz nicht in guter Erinnerung behalten. Seitdem sie seit 2014 der 2. Bundesliga angehören, sind sie noch nie mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Dieser „Ernstfall“ ist am Sonntag beim dortigen TC eingetreten, denn die Begegnung wurde mit 3:6 verloren. „Die Truppe wusste, dass sie vor einer sehr schweren Aufgabe steht. Diese Liga ist insgesamt sehr ausgeglichen besetzt, und Weinheim gehört zudem eher zu den stärkeren Mannschaften. Trotzdem hatte ich mir vor allem von den Leistungsträgern einiges mehr erhofft“, urteilte der Blasewitzer Cheftrainer Tomas Jiricka.

Letztlich bedeutete es die Entscheidung gegen Blasewitz, dass in den Einzeln von den drei erstplatzierten Spielern nur ein Punkt geholt wurde. Für den sorgte Uladzimir Ignatik. Der 25-jährige Weißrusse, der nun schon die dritte Saison für das Waldpark-Team spielt, ließ Jose Hernandez-Fernandez beim 6:3, 6:4 nicht die Spur einer Chance. Dabei ist sein Gegner kein Nobody, denn er kam für die Dominikanische Republik schon 17 Mal im Daviscup zum Einsatz. Dagegen konnten die beiden neuen Blasewitzer, von denen sich Jiricka Punktgewinne versprochen hatte, die hohen Erwartungen nicht im geringsten erfüllen. Sicher war beim 25-jährigen Tschechen Jan Satral auch etwas Pech im Spiel, denn er konnte bei der hauchdünnen 6:2, 4:6, 10:12-Niederlage im Spitzenspiel gegen den deutlich hinter ihm in der Weltrangliste platzierten Franzosen Sadlo Doumbia einen Matchball nicht nutzen. Indes bekam der 22-jährige Vaclav Safranek, der erst einen Tag zuvor in Brünn noch ein ITF-Weltranglistenturnier als Sieger beendet hatte, gleich zu spüren, welch rauher Wind in dieser Liga weht. Denn sein Gegner Miloslav Mecir ist zwar Sohn des slowakischen Tennis-Olympiasiegers von 1988 in Soul exakt des gleichen Namens, reicht aber bei weitem nicht an die frühere Klasse seines Vaters heran. Das macht auch sein Weltranglistenplatz 1174 deutlich. Dennoch verlor Safranek nach ausgeglichenem ersten Satz noch klar mit 6:7 (4:7), 0:6. Auch die beiden Tschechen Michal Schmid und Lubomir Majsajdr mussten sich in zwei Sätzen geschlagen bekennen. Immerhin erhielt der 27-jährige Michal Franek, ein weiterer Tscheche der schon seit 2009 für Blasewitz spielt, mit seinem Sieg noch ein Fünkchen Hoffnung am Leben.

Dennoch gingen die Gäste mit einem 2:4-Rückstand in die Doppel, der im einen Tennis-Punktspiel nur noch sehr schwer aufholbar ist. Das „Wunder“ blieb dann auch aus. Ein durch Ignatik/Safranek gewonnenes Doppel war viel zu wenig, um den Spiel noch eine Wende zu Gunsten von Blasewitz zu geben. Denn Satral/Majsajdr und Schmid/Franek verloren ebenso glatt und damit war die Pleite perfekt.

Von Rolf Becker

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