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Sport Regional Blasewitzer schaffen den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga
Sportbuzzer Sport Regional Blasewitzer schaffen den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga
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20:15 14.08.2016
Tomas Jiricka ist erleichtert. Quelle: Archiv/Becker
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Dresden

Als am Sonntag gegen Mittag endgültig feststand, dass Blau-Weiß Blasewitz den Klassenerhalt in der 2. Tennis-Bundesliga geschafft hat, war das Aufatmen bei den Verantwortlichen um Teammanager Sven Grosse und Cheftrainer Tomas Jiricka riesengroß. Bekanntlich waren die Blasewitzer am letzten Spieltag zum Zuschauen verurteilt. Schon am Freitag hatten sie zwar ihr letztes Spiel gegen das Schlusslicht TC Amberg am Schanzl gewonnen, doch der Sieg fiel mit 5:4 nicht hoch genug aus, um beim Finale völlig sorgenfrei zu sein. Zwar standen die Amberger nun endgültig als Absteiger fest, doch der am Freitag spielfreie Vorletzte SC Uttenreuth hätte die Blasewitzer noch überflügeln und zum Abstieg verurteilen können. Dazu brauchten sie aber mindestens einen 8:1-Sieg beim bayerischen Rivalen SpVgg Hainsacker. Nach den bekannten Kräfteverhältnissen eigentlich so gut wie unmöglich, doch sicher kann man da nie sein. Doch dann waren nach nur einstündiger Spielzeit mit der 2:0-Führung von Hainsacker alle Messen gesungen, und am Ende hat nicht Uttenreuth, sondern Hainsacker die Partie mit 8:1 gewonnen.

Damit stand fest, dass die 6:10 Punkte, mit denen die Blasewitzer am Freitag die Saison beendet hatten, auch in der Endabrechnung den siebenten Platz in der Gruppe Süd und damit den sicheren Klassenerhalt bedeuten. „Gemessen an den sehr guten Ergebnissen in den ersten beiden Jahren in der 2. Bundesliga, als wir 2014 Vierter und 2015 sogar Dritter wurden, ist das natürlich das bisher mit Abstand schlechteste Ergebnis. Dennoch sind wir zufrieden, dass es am Ende doch noch zum Klassenerhalt gereicht hat. Denn bisher war keine Saison für uns so kompliziert wie diese. Kein Spiel konnten wir auch nur annähernd in Bestbesetzung bestreiten“, stellte Grosse sachlich fest. So konnten zwei Spieler, die im Vorjahr riesigen Anteil am sehr guten Abschneiden der Blasewitzer hatten, überhaupt nicht eingesetzt werden. Die Nummer eins Andrej Martin deshalb, weil der 26-jährige Slowake immer wieder für höhere Aufgaben berufen wurde, zuletzt das olympische Tennis-Turnier bestritt. Der 23-jährige Deutsche Peter Heller laborierte die gesamte Saison an einer hartnäckigen Handverletzung und musste sich dann sogar einer Operation unterziehen. Unter diesen Umständen stellt der Klassenerhalt durchaus einen Erfolg dar und spricht für die Moral der mit Spielern aus vier Ländern besetzten Truppe.

Von Rolf Becker

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