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Sport Regional Blasewitzer Damen sind einsame Spitze
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10:47 28.03.2017
Christina Schöners Rückhand. Quelle: St. Manig
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Dresden

Eine Woche nach den Herren wurde nun auch in der Hallentennis-Wintercup-Oberliga der Damen der Schlussstrich unter die Saison 2016/17 gezogen. Waren die Spiele bei den Herren aus Dresdner Sicht mit dem erneuten Titelgewinn des Leipziger TC 1990 und dem mageren vierten Platz von Blau-Weiß Blasewitz als bestplatzierter Vertretung aus der Landeshauptstadt eher enttäuschend verlaufen, so konnten zumindest die Blasewitzer Damen jubeln. Sie machten in Pappritz mit dem 6:2-Sieg gegen Rot-Weiß Naunhof aus eigener Kraft ihren sechsten Hallentitelgewinn in Folge klar.

Natürlich gingen die Schützlinge von Thomas Völker als klare Favoriten in dieses letzte Spiel der Hallensaison, denn beim Gegner handelte es sich um das noch sieglose Schlusslicht, das zudem schon vorher als Absteiger feststand. Dennoch waren gewisse Zweifel angebracht, weil bei den Blasewitzerinnen zu den schon bekannten Besetzungssorgen – mit Emily Welker, der sächsischen Landesmeisterin im Freien und in der Halle, sowie der immer noch verletzten Lina Lächler fehlten die beiden besten Spielerinnen – kurzfristig noch neue hinzukamen. Denn Johanna Wirlitsch, die jüngere Schwester von Kapitän Ann Kathrin Wirlitsch, meldete sich krank.

Doch schon nach den beiden ersten Einzeln hatte Blasewitz durch die Siege der früheren Landesmeisterin Laura Kretzschmar, die nach sehr langwieriger Verletzung wieder dabei war und klar mit 6:0, 6:2 gegen Carolin Schmidt erfolgreich war, und der kurzfristig eingesprungenen Petra Schöner die Weichen auf Sieg gestellt. In den restlichen beiden Einzeln ging es dann zwar viel knapper zu, doch Christina Schöner machte mit dem 7:5, 4:6, 10:7-Sieg gegen die vor einer Woche in Leipzig gekürte sächsische Junioren-Meisterin Natalie Hellmich schon alles für Blasewitz klar. Da fiel dann die 7:5, 6:7, 7:10-Niederlage von Ann-Kathrin Wirlitsch gegen Jessika Ziermaier nicht mehr ins Gewicht.

„Glückwunsch an die Mannschaft, die auch diesen Hallentitel durchweg mit eigenen jungen Spielerinnen errungen hat“, lobte Thomas Völker. In der Blasewitzer Meldeliste für diese Hallensaison standen zwar auch drei tschechische Spielerinnen, die aber nicht zum Einsatz kamen.

Im Nachhinein war zudem klar, dass Blasewitz diesen Sieg überhaupt nicht mehr gebraucht hätte, um erneut Meister zu werden. Denn mit dem Leipziger SC 1901 (2:10 gegen den VTC Reichenbach) und dem TC Bad Weißer Hirsch (2:6 gegen den 1. TC Zwickau) verloren die beiden Mannschaften überraschend ihre Spiele, die Blasewitz zumindest theoretisch noch von der Spitze verdrängen konnten. Die Hirsche, für die nur die im Spitzenspiel mit 2:6, 6:4, 10:7 gegen Katharina Matt siegreiche Louisa Werner punktete, rutschten dadurch sogar noch vom dritten auf den vierten Platz ab.

Von Rolf Becker

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