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Beim Schlusslicht: Titans kassieren höchste Saisonpleite

Basketball Beim Schlusslicht: Titans kassieren höchste Saisonpleite

Am 20. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB verpassten es die Dresden Titans, den vorzeitigen Einzug in die Playoffs aus eigener Kraft einzutüten. Dank des Sieges von Leverkusen über München sind die „Titanen“ dennoch vorzeitig für die Meisterschaftsrunde qualifiziert.

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Quelle: Verein

Karlsruhe. Am 20. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB verpassten es die Dresden Titans, den vorzeitigen Einzug in die Playoffs aus eigener Kraft einzutüten. Dank des Sieges von Leverkusen über München (102:92) sind die „Titanen“ dennoch vorzeitig für die Meisterschaftsrunde qualifiziert. Um dort erfolgreich sein zu können müssen sich die Dresdner aber anders präsentieren, als bei der bislang höchsten Saisonniederlage in Karlsruhe. Mit 65:87 (14:28, 15:19, 21:24, 16:15) verloren die Gäste am Sonnabend in Baden. Vor allem aus der Distanz vermochten die „Elberiesen“ nicht so treffsicher wie gewohnt zu agieren, während der Tabellenletzte beeindruckende Quoten auflegen konnte.

So lagen die Gastgeber gegen Dresdens Basketballer nach der dritten Minute nie mehr zurück und erspielten sich bereits früh eine zweistellige Führung. Dank guter Trefferquote von außen und uneigennützigem Passspiel kamen die Gastgeber immer besser in die Partie. Schon nach sechs Minuten griff Titans-Coach Nenad Josipovic zur Auszeit, um dem 9:16-Rückstand Dresdens entgegenzuwirken. Doch die Gequos blieben die aggressivere Mannschaft und forcierten bereits vier Turnover, trafen zudem fünf ihrer sieben Dreier im ersten Viertel, das dann auch mit 28:14 deutlich an Karlsruhe ging.

Im zweiten Durchgang blieben die Spieler vom KIT weiterhin gefährlich von „Downtown“. Dresden versuchte zwar teilweise erfolgreich über die dribbelstarken Janek Schmidkunz, Willie Mangum und Larry Hall den Korb der Gequos mit Penetrationen zu attackieren. Auch Helge Baues agierte am Brett effizient. Im Gegensatz zu den Gastgebern trafen die Titans jedoch fast nichts von der Dreierlinie in Halbzeit eins. Mit einer komfortablen 47:29-Führung verabschiedete sich Karlsruhe dementsprechend in die Pause.

Josipovics Kabinenansprache schien dann zunächst gefruchtet zu haben. Ein 7:0-Run der Gäste verkürzte den Rückstand. Aber angeführt von den bärenstarken Jeremy Black und Eyke Prahst konterten die Gequos Dresdens Aufholjagd so schnell, wie sie begonnen hatte. Marcel Davis‘ Dreier kurz vor dem Buzzer erhöhte den Vorsprung Karlsruhes dann sogar noch auf 71:50 vor dem finalen Durchgang. Die letzten zehn Minuten waren in der Folge nur noch Makulatur, zu groß war die Hypothek des frühen Rückstands mittlerweile geworden. Und das benötigte Wunder für eine erfolgreiche Aufholjagd blieb aus. So konnten die Karlsruher Fans den absolut verdienten dritten Saisonsieg ihrer Farben bejubeln. Die Titans sollten die 65:87-Niederlage indes möglichst schnell abhaken und den Blick auf die kommenden Aufgaben richten.

Nach der desolaten Vorstellung Dresdens warnt Titans-Geschäftsführer Jörn Müller deshalb auch davor, sich auf dem Erreichen der Playoffs auszuruhen: „Wir müssen jetzt darauf hinarbeiten, zum Playoffbeginn in der bestmöglichen Form zu sein. Dies geht nur, wenn jeder von uns in jedem Training und jedem Spiel alles dafür tut, dass wir als Team erfolgreich sind.“ Die Chance dazu gibt es schon kommende Woche sonntags, wenn im Heimspiel gegen Frankfurt ein direkter Konkurrent um die besseren Plätze im Playoff-Klassement zu Gast in der Margon Arena sein wird.

Beste Werfer: Dresden Titans: Baues (15 Punkte), Schmidkunz (12), Mangum (11)

Karlsruhe: Black (19), Prahst (18), Drezga (16).

Von Konrad Slavik

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