Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Bara übersteht eine US-Open-Runde
Sportbuzzer Sport Regional Bara übersteht eine US-Open-Runde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:36 25.08.2017
Irina Marina Bara nahm in New York an der Qualifikation teil und feierte dabei auch einen Sieg. Quelle: Foto: Matthias Rietschel
Anzeige
New York/Dresden

Drei Spielerinnen des Tennis-Zweitligisten Blau-Weiß Blasewitz bestritten in dieser Woche die Qualifikation der US Open in New York. Nie zuvor war Dresden zahlenmäßig so stark bei einem der vier größten Tennis-Turniere der Welt vertreten. Das allein schon stellt einen Riesenerfolg dar, der auch dadurch nicht geschmälert wird, dass nur eine von ihnen, nämlich Irina Maria Bara, eine Runde erfolgreich überstand. Die 22-jährige Rumänin, die bereits ihre dritte Saison für das Team aus dem Waldpark spielte, und Riesenanteil sowohl 2016 am Aufstieg in die 2. Bundesliga als auch am sicheren Klassenerhalt in diesem Jahr hat, warf in New York die 26-jährige Französin Myrtelle Georges in drei Sätzen aus dem Rennen.

Erst in der Nacht zum Freitag scheiterte sie an der fast 50 Plätze vor ihr in der Weltrangliste platzierten US-Amerikanerin Bernarda Pera nach eineinhalb Stunden mit 3:6, 4:6. Für Irina Maria Bara stellten die US Open nach Wimbledon erst die zweite Teilnahme an einem Grand-Slam-Turnier dar, wo sie nun ihren ersten Sieg bei einem solchen Hochkaräter errang.

Die beiden übrigen Blasewitzerinnen bekamen es gleich in ihren Auftaktspielen mit deutlich vor ihnen stehenden Spielerinnen zu tun. Die diesjährige 22-jährige Blasewitzer Nummer eins Tereza Smitkova (215. der Weltrangliste) verlor gegen die 21-jährige Österreicherin Barbara Haas (154) mit 0:6, 5:7, die 27-jährige Rumänin Akexandra Cadantu (162) gegen die sechs Jahre jüngere Italienerin Jasmine Paolini (132) mit 3:6, 3:6. „Allein an einem der vier größten Tennis-Turniere der Welt einmal teilnehmen zu können, stellt für jeden Tennisspieler einen Riesenerfolg dar. Das trifft auch für die Qualifikation zu. Unser Verein ist jedenfalls mächtig stolz auf die drei Spielerinnen“, unterstreicht der langjährige Blasewitzer Cheftrainer Tomas Jiricka.

Auch finanziell hat sich für das Blaswitzer Trio der „Ausflug“ nach New York auf jeden Fall gelohnt. Irina Maria Bara kassierte für das Erreichen der zweiten Quali-Runde etwa 11.000 Dollar Preisgeld, Tereza Smitkova und Alexandra Cadantu immer noch die Hälfte, obwohl sie kein Spiel gewannen. Irina Maria Bara werden zudem in der nach Ende der US Open am 11. September von der WTA herausgegebenen Weltrangliste 20 Punkte gutgeschrieben, Tereza Smitkova und Alexandra Catandu müssen sich mit zwei Zählern begnügen.

Von Rolf Becker

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Große Freude im Team der Eislöwen: Wie der Verein am Freitag glücklich mitteilte, hat Stürmer Matt Siddall seinen Hund „Roger“ wieder. Der Rhodesian Ridgeback war am Montag weggelaufen. Auch die Suche der kompletten Mannschaft hatte keine Erfolge gebracht.

25.08.2017

Trainer Franz Steer hat sich entschieden und belässt alles beim Alten: Rene Kramer wird auch weiter als Spielführer bei den Dresdner Eislöwen fungieren. Der neue Coach kennt Kramer schon seit dessen Jugendzeit und schätzt die Qualitäten, die sich der gebürtige Berliner in den letzten Jahren angeeignet hat.

24.08.2017

Tom Liebscher darf weiter von einer Medaille bei den Weltmeisterschaften der Kanuten in Racice träumen. Der Vierer-Olympiasieger aus Dresden schaffte es im Einer über 1000 Meter in den Endlauf, der am Sonnabend ansteht. Als Hauptrivalen im Finale erwartet er den Tschechen Josef Dostal.

24.08.2017
Anzeige