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Aufsteiger HC Elbflorenz für das Abenteuer 2. Bundesliga gut gerüstet

Handball Aufsteiger HC Elbflorenz für das Abenteuer 2. Bundesliga gut gerüstet

Fußball, Volleyball, Eishockey – und jetzt auch noch Handball. Der HC Elbflorenz 2006 will die Vielfalt der hochklassigen Mannschaftssportarten in Dresden bereichern. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ist dem Verein ein erster wichtiger Schritt gelungen.

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Der HC Elbflorenz 2006 will die Vielfalt der hochklassigen Mannschaftssportarten in Dresden bereichern.

Quelle: Verein

Dresden. Fußball, Volleyball, Eishockey – und jetzt auch noch Handball. Der HC Elbflorenz 2006 will die Vielfalt der hochklassigen Mannschaftssportarten in Dresden bereichern. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ist dem Verein ein erster wichtiger Schritt gelungen. Und die Voraussetzungen, im deutschen Handball-Unterhaus zu bestehen und sich weiterzuentwickeln, sind nahezu optimal.

„Ein Hightech-Tempel“, nennt Christian Pöhler die BallsportArena, Spiel- und Trainingsstätte des HC Elbflorenz. Der rund 15 Millionen Euro teure Neubau wurde von Elbflorenz-Präsident und Unternehmer Uwe Saegeling finanziert. „Die Halle bietet alles, was wir für den Leistungssport brauchen. Sie passt perfekt zu Dresden. Jetzt sind aber auch wir als Mannschaft gefordert, möglichst viele Zuschauer in die Halle zu locken. Das geht am besten mit sportlichen Erfolgen“, sagt Pöhler vor dem Saisonstart am Samstag bei Erstliga-Absteiger Bergischer HC.
Gleich in seiner ersten Saison als verantwortlicher Cheftrainer des HC Elbflorenz gelang es dem 36-Jährigen, die Dresdner in die 2. Bundesliga zu führen. Dort wollen er und seine Mannschaft auch bleiben. „Der Klassenerhalt ist eine reizvolle Aufgabe, denn auf uns wartet die wahrscheinlich stärkste 2. Liga aller Zeiten. Die Absteiger bringen ein sehr hohes Niveau mit und der Rest hat sich qualitativ und in der Breite ordentlich verstärkt“, sieht Pöhler seinen 19 Spieler umfassenden Kader für das Abenteuer 2. Bundesliga ebenfalls gut aufgestellt.
Sieben Neuzugänge wurden in der Sommerpause verpflichtet, darunter erfahrene Akteure wie Torhüter Mario Huhnstock (HC Erlangen) oder der tschechische Nationalspieler Roman Becvar, der von Bundesligist SC DHfK Leipzig zu den Dresdnern wechselte. „Ein Silvio Heinevetter oder ein Nikola Karabatic waren leider nicht auf dem Markt“, sagt Pöhler schmunzelnd. „Aber Spaß beiseite. Ich habe meine Wunschspieler bekommen und alle haben sich in den vergangenen Wochen sehr gut integriert.“
In den verbleibenden Trainingseinheiten vor dem Saisonauftakt soll noch an der Feinabstimmung in Abwehr und Angriff gearbeitet werden. „Sehr zufrieden bin ich mit unserem Konterspiel. Das sah in den Testspielen schon ordentlich aus“, sagt Pöhler und hofft, dass seine Mannschaft den überwiegend guten Eindruck aus der Vorbereitung in den Punktspielen bestätigen kann. Beim Bergischen HC seien die Dresdner allerdings klarer Außenseiter. „Wir können bei einem der Meisterschaftsfavoriten ohne Druck aufspielen. Für eine Überraschung brauchen wir aber eine überragende Leistung und der BHC einen Katastrophentag“, stellt Pöhler klar.

dpa

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