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Sport Regional Am Sonntag wird die Elbe von Ruder-Großbooten bevölkert
Sportbuzzer Sport Regional Am Sonntag wird die Elbe von Ruder-Großbooten bevölkert
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08:56 18.08.2017
Achterrudern auf der Elbe gibt es am Sonntag in Dresden. Quelle: Archiv
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Dresden

Die Achterrennen gelten im Rudersport als die „Königsdisziplin“. Am Sonntag steigt auf der Elbe der erste „TK Dresden Rowing Cup“. Mit dieser Premiere, bei der Achter-Crews aus Elbflorenz und seinen Partnerstädten gegeneinander antreten, soll eine Tradition werden. Zwar haben einige Boote abgesagt, doch insgesamt werden sechs Achter die 5800 Meter zwischen Blauem Wunder und Terrassenufer in Angriff nehmen. So haben sich zwei Hochschul-Mannschaften aus St. Petersburg, jeweils ein Team aus Hamburg und Coventry sowie zwei Achter der TU Dresden angesagt.

Der Dresdner Ex-Weltmeister Lars Krisch vom veranstaltenden DRC erklärt: „Die TU schickt einen Rookie-Achter und ein Eliteboot, in dem unter anderen auch ehemalige Leistungsruderer sitzen, ins Rennen. Natürlich haben sie auf der Elbe einen gewissen Heimvorteil, doch einen wirklichen Favoriten kann man noch nicht voraussagen.“ Vor allem für die Steuerleute sei die Aufgabe nicht so leicht, vor allem beim Passieren der Albertbrücke gebe es einige Klippen zu meistern. Da nicht sechs Boote nebeneinander in einer Startlinie Aufstellung nehmen können, wird am Sonnabend bei einem spektakulären Ergometer-Wettbewerb auf der Bühne unterhalb des Maritim-Hotels eine Qualifikation ausgetragen. „Über 500 Meter treten die Männer gegeneinander an. Es gibt 16 Ergometer und jeweils acht sind als eine Bootsbesatzung miteinander gekoppelt. So wetteifern immer zwei Teams gegeneinander und am Ende entscheiden die Zeiten über die Startreihenfolge“, erläutert Krisch. Die Qualifikation findet ab 10.30 Uhr statt.

Der Start für das Rennen auf dem Wasser erfolgt am Sonntag gegen 13.50 Uhr oberhalb des Blauen Wunders und die Zuschauer können die Ruderer etwa 15 Minuten später beim Zieleinlauf am Terrassenufer empfangen. Der Sieger erhält den Pokal der Landeshauptstadt.

Wer das Spektakel nicht live verfolgen kann, hat die Möglichkeit, das sicher spannende Rennen per mdr-Livestream zu verfolgen. Ko-Kommentator dabei wird der zweimalige Olympiasieger Karl Schulze sein.

Von Astrid Hofmann

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