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Sport Regional Am Sonnabend steigt in Seidnitz der fünfte Renntag
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08:55 05.10.2017
Am Sonnabend steigt in Seidnitz der fünfte Renntag. Quelle: Matthias Rietschel (Archiv)
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Dresden

Nachdem Dresdens Galopp-Trainer zuletzt auf anderen Bahnen sehr erfolgreich unterwegs waren, präsentieren sie ihre Schützlinge am Sonnabend auch wieder auf der heimischen Bahn in Seidnitz. Beim fünften Saison-Renntag stehen insgesamt acht Rennen auf dem Programm. Das Hauptereignis des Tages ist der Große Preis der Landeshauptstadt, ein mit 10 000 Euro dotierter Ausgleich II über 1400 Meter. Da an diesem Tag nur in Elbflorenz galoppiert wird, haben sich viele Top-Jockeys angesagt. Mit Alexander Pietsch und Filip Minarik steigen auch die beiden in der Bestenliste derzeit führenden Reiter in den Sattel. Dazu sind auch Jozef Bojko, Daniele Porcu und Maxim Pecheur am Start.

Eröffnet wird der Renntag mit dem Finallauf des Juniorcups 2017. Diese insgesamt sechs Rennen umfassende Serie dient der Nachwuchsförderung. Ein Blick in die Starterliste bringt dabei Erstaunliches zutage. Sieben Pferde werden per Flaggenstart auf die Reise geschickt. Im Sattel sitzen sechs Mädchen und nur ein junger Mann. „Es ist ein generelles Problem, dass es zu wenige talentierte Reiter gibt. Leider hören von den Mädels aber viele wieder auf, wenn die Familiengründung ansteht. Im männlichen Bereich ist der Nachwuchs noch rarer gesät“, erklärt Uwe Tschirch, Geschäftsführer des Rennvereins. Natürlich kann auch auf dieses Rennen gewettet werden. Allerdings sollte man auf den zwölfjährigen Wallach Roubaix eher nicht setzen, denn mit ihm hat sich ein Traber in die Konkurrenz „verirrt“. „Warum das Direktorium in Köln das Pferd in die Startliste aufgenommen hat, wissen wir auch nicht“, so Tschirch. Mit dem Ausgang des Rennens dürfte Roubaix aber nichts zu tun haben. Favoriten sind die bisher im Cup führende Stute Schwarze Perle sowie die beiden Wallache Dschingis Kahn und Luigi.

Für die sieben weiteren Galopprennen haben 62 Vollblüter gemeldet, darunter allein 15 aus den Seidnitzer Ställen. „Das ist sehr beachtlich, immerhin sind das fast 25 Prozent aller Starter“, freut sich auch Rennvereins-Vizepräsident Rainer Naseband. Die erste Startglocke läutet am Sonnabend um 13.30 Uhr. Der Rennverein weist nochmals darauf hin, aufgrund begrenzter Parkplatzkapazitäten öffentliche Nahverkehrsmittel zu nutzen.

Von Astrid Hofmann

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