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Am Buß- und Bettag steigt der letzte Galopp-Renntag des Jahres

Dresden-Seidnitz Am Buß- und Bettag steigt der letzte Galopp-Renntag des Jahres

Das Saison-Halali auf der Seidnitzer Galopprennbahn verspricht auch in diesem Jahr ein Highlight zu werden. Die Startboxen sind mit 93 Pferden in acht Rennen bestens gefüllt, Top-Jockeys kommen und im Mittelpunkt steht noch einmal ein Listenrennen.

Vorjahressieger Iraklion, hier unter Michael Cadeddu, startet wieder.

Quelle: imago

Dresden. Das Saison-Halali auf der Seidnitzer Galopprennbahn verspricht auch in diesem Jahr ein Highlight zu werden. Die Startboxen sind mit 93 Pferden in acht Rennen bestens gefüllt, Top-Jockeys kommen und im Mittelpunkt steht noch einmal ein Listenrennen. Für den mit 25.000 Euro dotierten Großen Dresdner Herbstpreis über 2200 Meter schicken viele der renommierten Trainer aus ganz Deutschland ihre Starter an die Elbe.

So zum Beispiel Jens Hirschberger, der für den chancenreichen Capitano den französischen Reiter Lucas Delozier gebucht hat. Delozier und sein Landsmann David Michaux steigen überhaupt zum ersten Mal in Dresden in den Sattel. Der Hannoveraner Christian Sprengel sattelt Vorjahressieger Iraklion, der von Bauyrzhan Murzabayev geritten wird. Der Kasache hätte eigentlich Urlaub, kommt aber extra wegen des letzten Renntages auf Grasbahn nach Seidnitz, zumal er gute Chancen hat, den Präsentkorb für das „Silberne Hufeisen“ mit nach Hause zu nehmen. Bei den Jockeys führt Murzabayev die Bestenliste mit sechs Siegen in Seidnitz an und sein ärgster Widersacher Alexander Pietsch fehlt diesmal auf seiner Hausbahn. Der 45-Jährige muss eine zweiwöchige Sperre bis einschließlich Mittwoch absitzen. Die erhielt er nach einem Rennen im französischen Straßburg. Er war dort in einen Rennunfall verwickelt, den er nach Ansicht der Verantwortlichen verschuldet haben soll, bei dem aber niemand zu Schaden kam. Damit dürfte es für den gebürtigen Dresdner auch schwer werden, Filip Minarik noch das diesjährige Jockey-Championat in Deutschland streitig zu machen. Denn derzeit führt der Tscheche mit 65 Siegen, sitzt in allen acht Rennen in Seidnitz im Sattel und hat gute Chancen auf den einen oder anderen Erfolg. Pietsch belegt in der Rangliste derzeit mit 62 Treffern den zweiten Platz und kann in Dresden nicht eingreifen.

Rennvereinsgeschäftsführer Uwe Tschirch hatte in den letzten Tagen noch alle Hände Trainer voll zu tun, denn der Ansturm auf den Renntag war riesig. „Wir hatten ursprünglich 136 Nennungen, mussten also noch viele Pferde ausscheiden. Eine Ausnahme macht der Veranstalter deshalb auch im Hauptrennen. Mit zwölf Startern sind die Boxen ausgebucht, sollte bis zum Renntag jedoch noch ein Besitzer oder Trainer seinen Vollblüter zurückziehen, steht der vierjährige Hengst Respect als Ersatz zur Verfügung. „Das ist ein Gast, der schon jetzt aus Bulgarien angereist ist und wir wollten ihn nicht sofort wieder heim schicken“, erläutert Tschirch. Im siebenten Rennen dürfen sich die Zocker erstmals in dieser Saison auf eine Viererwette mit der Garantieauszahlung von 10.000 Euro freuen.

Natürlich hoffen beim Saison-Halali auch die Lokalmatadoren aus den Seidnitzer Ställen auf ihre Chance. Die Schützlinge der Dresdner Trainer präsentierten sich in diesem Jahr bisher in blendender Form. Allen voran Stefan Richter, der mit 27 Siegen sogar als Sechster unter den Top-ten in der deutschen Bestenliste rangiert. Aber auch Claudia Barsig kann auf 20 Erfolge (Platz 15) verweisen und könnte zudem auf der Heimbahn das „Silberne Hufeisen“ zum dritten Mal in Folge erkämpfen. Sie führt in der Wertung mit sieben Treffern. Insgesamt werden 14 einheimische Pferde in den acht Rennen ab 11.30 Uhr zu erleben sein.

Von Astrid Hofmann

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