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Sport Regional 24:7-Sieg gegen Köln: Dresden Monarchs erhalten sich die Titelchancen
Sportbuzzer Sport Regional 24:7-Sieg gegen Köln: Dresden Monarchs erhalten sich die Titelchancen
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12:07 27.08.2018
Mit einem Sieg verabschiedeten sich die Monarchs von ihrem Publikum. Nun setzen sie in der Ferne alles daran, in den Playoffs erneut Heimrecht zu haben. Quelle: Foto: Steffen Manig
Dresden

Guter Auftritt zum Hauptrundenabschluss vor heimischer Kulisse: Die Dresden Monarchs haben am Sonnabend ihr Heimspiel gegen die Cologne Crocodiles mit 24:7 (0:0/17:0/0:0/7:7) gewonnen. „Wir haben das gemacht, was wir machen mussten. Wir hätten gern ein paar Drives der Kölner früher gestoppt und den einen oder anderen Touchdown mehr gehabt. Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden damit, wie wir gespielt haben“, freute sich Headcoach Ulrich Däuber.

Im ersten Viertel war seine Offensive gar nicht ins Spiel gekommen, weil sich die Gäste aus der Domstadt vor rund 2300 Zuschauern im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion Yard um Yard nach vorn arbeiteten. Letztlich blieben sie dabei jedoch ohne einen zählbaren Erfolg. Anders die „Königlichen“, die im zweiten Viertel Gas gaben. Schnell machte Chris Genau die ersten Punkte, Florian Finke erzielte mit seinem Kick nicht nur den Extrapunkt, sondern auch ein Fieldgoal zum Zwischenstand von 10:0. Nach einem Pass über 29 Yard von Quarterback Trenton Norvell besorgte Mitchell Paige dann Touchdown Nummer zwei.

Mit dem beruhigenden 17:0 ging es in die Pause. „Wir hatten uns im Spiel gesagt, dass diesmal auch ein Zu-Null drin ist. Aber ein Touchdown des Gegners ist auch kein Beinbruch“, meinte Ulrich Däuber. Denn nach punktlosem dritten Viertel waren es im Schlussabschnitt zunächst die Gäste, die einen Touchdown hinlegten. „Aber der Sieg war nie gefährdet, wir waren sehr dominant“, resümierte der Cheftrainer der Dresdner. Den Schlusspunkt setzte erneut Mitchell Paige.

Damit hatten die Sachsen ihre Hausaufgaben gemacht. Nun schauten alle zu der parallel stattfindenden Spitzenpartie in Berlin zwischen Monarchs-Verfolger Rebels und dem Spitzenteam New Yorker Lions aus Braunschweig. Und die Hauptstädter setzten sich in einer lange ergebnisoffenen Begegnung nach starkem Schlussviertel tatsächlich mit 23:14 durch. Für die Monarchs heißt das: Zunächst müssen sie nächsten Sonnabend in Hildesheim gewinnen. „Das werden wir keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen“, kündigte Ulrich Däuber schon mal an – wohlwissend, dass das Spiel nur eine Zwischenstation ist auf dem Weg zum wirklichen „Endspiel“.

Das steigt dann am 9. September im Braunschweiger Eintrachtstadion beim durchaus schlagbaren, aber immer noch bärenstarken Ligakrösus. Gewinnen die Monarchs auch diese Partie in Niedersachsen, sind sie erstmals Meister der Nordstaffel der German Football League (GFL). Verlieren sie, wären sie Dritter in der Endabrechnung und hätten in den Playoffs kein Heimrecht. Das wäre nur bei einem Sieg oder einem Unentschieden drin. „Zu gewinnen ist in der GFL Nord nie leicht“, weiß Ulrich Däuber, „aber es ist schon mal ein Riesenerfolg für uns, dass wir die Möglichkeit haben, die Nord-Meisterschaft zu holen.“

Von Stefan Schramm

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