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Sport Regional 2018 wieder sieben Renntage in Dresden- Seidnitz
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10:19 24.01.2018
Der Dresdner Rennverein plant wieder mit sieben Renntagen Quelle: Verein
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Dresden

Eine Pause gibt es für die Galopper auch in diesen Wintertagen nicht. Kaum waren die Champions von 2017 gekürt, ging es zu Jahresbeginn schon wieder auf den Sandbahnen von Neuss oder Dortmund weiter. Ab 4. Februar wird auch wieder auf Schnee im schweizerischen Nobelkurort St. Moritz beim White Turf geritten. Fast ein wenig untergegangen war Ende des alten Jahres, dass der Dresdner Alexander Pietsch zum zweiten Mal nach 2015 deutscher Champions-Jockey wurde. Wie schon beim ersten Mal teilte sich der mittlerweile 44-Jährige den Erfolg mit einem anderen Reiter. War es zwei Jahre zuvor Andrasch Starke, so ging das Championat diesmal zur Hälfte an Filip Minarik. In diesem Jahr Pietsch, der seit Herbst letzten Jahres am Krefelder Stall von Mario Hofer arbeitet, auch schon wieder fünf Siege erkämpft.

Die Dresdner Fans müssen auf ein Wiedersehen mit dem Lokalmatadoren allerdings noch einige Zeit warten, denn die neue Galopp-Saison in Seidnitz beginnt erst am 5. Mai. Beim Neujahrsempfang des Dresdner Rennvereins zog Präsident Michael Becker noch einmal Bilanz und gab schon einen Ausblick auf das neue Turf-Jahr in Elbflorenz. Gesamtdeutsch seien einige Trends leicht rückläufig gewesen, erläuterte er. „Immer mehr Rennvereine müssen ihre Aktivitäten kürzen. Und die Vorwettumsätze sind um 10 Prozent zurückgegangen. Das macht auch um uns keinen Bogen, aber bei der Bahnwette sind wir sehr zufrieden“, so Becker, der die Treue des Dresdner Publikums lobt. So seinen 48 000 Besucher zu den sieben Renntagen auf die Bahn geströmt.

Der Präsident hofft, dass sich das auch 2018 fortsetzt. Dabei sind erneut sieben Renntage geplant. „Mehr können wir aufgrund der Rahmenbedingungen derzeit nicht anbieten“, räumt Becker ein. Er verweist aber darauf, dass sich die Galopp-Fans auf alle bekannten Höhepunkte auch diesmal freuen können. Sowohl das bwin BBAG Auktionsrennen als auch die beiden Listenrennen werden in diesem Jahr ausgetragen. Eine Fortsetzung gibt es auch mit der im Vorjahr ins Leben gerufenen Mitteldeutschen Galopp-Serie. Sie startet wieder in Dresden, umfasst insgesamt acht Rennen und das Finale wird am 31. Oktober in Magdeburg stattfinden. Alle Beteilgten können sich freuen, denn die Siegprämien werden noch einmal erhöht. Der Besitzer und Trainer mit den meisten Punkten erhält 2000 Euro, der punktbeste Jockey 1000 Euro, zudem wird jedes der acht Rennen wieder mit 5000 Euro Preisgeld ausgelobt.

Mit viel Zuversicht blicken auch die Seidnitzer Trainer auf die neue Renn-Saison. Immerhin war das vergangene Jahr mit insgesamt 66 Siegen für sie überaus erfolgreich. Allen voran Stefan Richter, der mit 29 Siegen in Deutschland den fünften Platz in der Bestenliste erreichte. „Das war für uns ein irres Jahr und wir wollen 2018 möglichst daran anknüpfen“, erklärt Stall-Managerin Heike Frohburg. Derzeit stehen 37 Vollblüter im Quartier, darunter neun Zweijährige. Auch Claudia Barsig war im Vorjahr mit 23 Siegen und Platz 14 in der deutschen Trainerstatistik sehr zufrieden. Zudem gewann sie erneut auf der Heimbahn mit acht Erfolgen das Silberne Hufeisen. „Wir wären froh, wenn es so weiterläuft“, meint Barsig, die zur Zeit 24 Galopper im Stall betreut. Auch Lutz Pyritz, der 2017 elf Siege verbuchte, blickt überraschend positiv ins neue Jahr: „Das erste Mal seit vielen Jahren sieht es bei mir etwas besser aus“, erklärt der ehemalige Top-Jockey, der im März seinen 60. Geburtstag feiert. Das habe aber nicht mit der Anzahl der Pferde – die mit 14 etwa gleich bleibt – sondern vor allem mit der Qualität zu tun. Zum guten Gesamtergebnis 2017 hatte auch Besitzertrainer Guido Scholze mit zwei Siegen beigetragen.

Die sieben Renntage: Sonnabend, 5.5. (PMU); Sonnabend, 16.6. (PMU); Sonnabend, 14.7. (PMU); Sonntag, 2.9.; Sonnabend, 29.9.; Sonnabend, 20.10.; Mittwoch, 21.11. (Buß-und Bettag).

Von Astrid Hofmann

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