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Patrick Möschl fühlt sich bei Dynamo auf Anhieb wohl

In einer anderen Fußballwelt Patrick Möschl fühlt sich bei Dynamo auf Anhieb wohl

Er ist ein „Arbeitsmigrant“ bei seiner ersten Anstellung im Ausland, der keine neue Sprache erlernen muss. Denn als Österreicher spricht Patrick Möschl deutsch. Zumindest „angehaucht“, wie der Neuzugang der SG Dynamo Dresden flachst. Sein Dialekt verrät seine Herkunft. Zuletzt kickte er für die SV Ried in Oberösterreich.

Patrick Möschl fühlt sich von seinen Dresdner Mannschaftskameraden sehr gut aufgenommen. Im Spiel gegen Altglienicke konnte der österreichische Neuzugang schon mit einem Tor glänzen.
 

Quelle: Steffen Manig

Dresden.  Er ist ein „Arbeitsmigrant“ bei seiner ersten Anstellung im Ausland, der keine neue Sprache erlernen muss. Denn als Österreicher spricht Patrick Möschl deutsch. Zumindest „angehaucht“, wie der Neuzugang der SG Dynamo Dresden flachst. Sein Dialekt verrät seine Herkunft. Zuletzt kickte er für die SV Ried in Oberösterreich, stieg mit dem Verein jedoch in die zweithöchste Liga ab. Ende Mai wurde der 24-Jährige nach Sascha Horvath von Sturm Graz der zweite Neuzugang der Schwarz-Gelben aus der Alpenrepublik in diesem Sommer.

An der Elbe scheint er schnell heimisch zu werden: „Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Seit dem ersten Tag fühle ich mich einfach wohl. Die Stadt ist auch wunderschön, ich war schon ein bisschen bummeln. Der erste Eindruck ist sehr, sehr gut“, schwärmt er. Dass er in Ried Kapitän war, merkt man dem 1,73 Meter großen Offensivmann auf dem Platz deutlich an. Schon in den ersten Partien für Dynamo gibt er Kommandos. „Ich habe schon einige Jahre im Profigeschäft miterlebt, war Führungsspieler, habe Verantwortung übernommen. Ich wüsste ich nicht, warum ich mich verändern soll, nur weil ich neu bin. Ich spiele mein Spiel“, sagt der Mittelfeldakteur, der gern rechts und links als Flügelflitzer zum Einsatz kommt. Bei seinem ersten Tor für die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus gegen Altglienicke (Endstand: 1:1) geht es aber ab durch die Mitte. Nach einer Ecke schaltet Dynamos „Ösi-Duo“ blitzschnell um. Horvath steckt den Ball schön durch, Möschl verwandelt. Eine astreine österreichische Koproduktion.

Und das vor fast 3000 Zuschauern in Pirna-Copitz bei einem Testspiel. „3000 oder ein bisschen mehr hatten wir bei uns in Ried in den Meisterschaftsspielen. Die Fußballwelt ist einfach komplett anders hier“, staunt Patrick Möschl, der aktuell noch im Hotel lebt, aber auf der Suche nach einer Wohnung ist. Seine Kumpels in der Heimat sind stolz auf ihn, seit sie erfuhren, wohin seine Reise geht. „Alle haben gesagt, das ist ein Riesenname in Deutschland. Wenn man Dynamo Dresden hört, denkt man natürlich auch sofort an das Stadion und die Fans“, freut sich Möschl, der bei der SGD mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet ist. „Es ist wunderschön, dass ich hier spielen darf.“ Im Kampf um einen Stammplatz hat er es unter anderem mit Erich Berko zu tun, der vor einem Jahr aus Stuttgart kam.

Von Stefan Schramm

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