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Dynamos Kapitän ist zurück an Bord

2. Liga Dynamos Kapitän ist zurück an Bord

Es ist mehr als ein Lichtblick: Gerade noch rechtzeitig vorm richtungsweisenden Zweitliga-Kellerduell gegen den 1. FC Kaiserslautern am Montagabend hat sich Dynamo Dresdens Mannschaftskapitän wieder fit gemeldet.

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Dynamos Mannschaftskapitän Marco Hartmann hat sich rechtzeitig vorm Spiel gegen Kaiserslautern wieder fit gemeldet.

Quelle: imago

Dresden. Es ist mehr als ein Lichtblick: Gerade noch rechtzeitig vorm richtungsweisenden Zweitliga-Kellerduell gegen den 1. FC Kaiserslautern am Montag (20:30 Uhr) hat sich Dynamo Dresdens Mannschaftskapitän wieder fit gemeldet. Marco Hartmann war vier Wochen wegen eines Muskelfaserrisses außer Gefecht. Doch nach individuellem Training absolvierte er am Mittwoch erstmals wieder eine fast komplette Einheit mit der Mannschaft. Auch gestern lief es für ihn problemlos und schmerzfrei. Das stimmt ihn optimistisch, am Montag mitzumischen.

Gerade in dieser Begegnung könnte es auf einen erfahrenen Leitwolf wie den 29-Jährigen ankommen. Von den vier Spielen ohne ihn gingen drei verloren. Ausbeute: ein mageres Pünktchen gegen Braunschweig. Der verletzte Hartmann musste nicht zum ersten Mal alles von der Tribüne aus mit ansehen. Keine schöne Rolle – im Gegenteil: „Das ist immer schlimmer geworden in den letzten Jahren, denn die Verantwortung für mich empfinde ich als größer. Umso mehr fieberst du mit“, sagt der Kapitän, der sich dort völlig überflüssig vorkam und mit Blick auf seine Kollegen Pascal Testroet, Sören Gonther und Patrick Wiegers meint: „Wir haben mittlerweile genug Spieler, die von draußen draufschauen und sich auch eine gute Meinung dazu bilden können. Mich hätte es dazu nicht auch noch gebraucht.“

Wohl wahr, denn neben den Langzeitverletzten Testroet und Gonther (Kreuzband) muss Trainer Uwe Neuhaus auf Aias Aosman und Manuel Konrad (Muskelfaserriss) verzichten. Linksverteidiger Philip Heise fehlt zudem weiterhin rotgesperrt. Konrads Rolle vor der Abwehr könnte Hartmann nun wieder übernehmen. Und das in einer wichtigen Phase der Saison, in der Dynamo die Kurve kriegen muss. Gute Leistungen mit wenigen Punkten hatte die SGD in den ersten Wochen seiner Abwesenheit gezeigt. Dann kam vor zwei Wochen die klare 0:3-Pleite bei Holstein Kiel. „Das war gut, mal richtig auf den Deckel zu kriegen und sich gründliche Gedanken zu machen. Sonst hätte man vielleicht weiter gedacht, es läuft alles und das nächste Spiel wird schon“, kann der gebürtige Leinefelder der Niederlage rückblickend auch Positives abgewinnen. Es habe intensive Gespräche gegeben. „Entscheidend ist, was jetzt kommt und was in den darauffolgenden Wochen kommt. Daran müssen wir uns dann messen lassen“, weiß „Harti“.

Denn Druck ist mittlerweile da, da brauche man sich nichts vormachen: „Am Montag werden die Leute auf der Tribüne und auch wir nervöser sein als sonst. Aber das hindert uns nicht daran, eine gute Leistung zu bringen“, glaubt der Spielführer. Wichtig sei aber, nicht zu überdrehen. „Bei einem Sieg wird eine gewisse Euphorie da sein, sich erst mal befreit und den Gegner relativ weit distanziert zu haben. Wenn es nicht positiv ausgeht, haben wir das gleiche Problem, was wir nach Kiel hatten, vielleicht sogar noch schlimmer“, weiß Marco Hartmann.

Doch ihm ist auch bewusst, dass die Gäste aus der Pfalz mit ihren mageren sieben Punkten sogar noch etwas stärker unter Druck stehen als die SGD. „Wir müssen die nötige Ruhe haben gegen einen Gegner, der in den letzten Wochen defensiv stabiler geworden ist“, fordert er. Und er will mehr Biss in der Offensive: „Wenn man sehr ballkontrolliert spielt, aber wenig Torgefahr ausstrahlt, spielt man sich in eine Langeweile rein.“ Das soll sich nun endlich ändern. „Jetzt haben wir zwei Wochen gewartet und alle sind heiß. Das werden wir bis Montag konservieren können!“

Von Caroline Grossmann und Stefan Schramm

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