Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
French-Open-Champion Nadal: Federers Spielpause "riskant"

Tennis French-Open-Champion Nadal: Federers Spielpause "riskant"

Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal (31) hat die mehr als zweimonatige Spielpause seines Rivalen Roger Federer als gewagt bezeichnet.

"Was Federer gemacht hat, ist riskant", sagte Nadal nach seinem French-Open-Sieg in Paris.

Rafael Nadal: «Was Federer gemacht hat, ist riskant.»

Quelle: David Vincent

Paris. Der Schweizer habe aber solch großes Talent, dass er es ihm durchaus zutraue, nach einer langen Pause auch wieder ins Spiel zu finden. Für ihn selbst wäre eine zweimonatige freiwillige Auszeit allerdings nichts, so Nadal.

Nach einer Knieverletzung im vergangenen Jahr ließ Federer (35) nach dem Gewinn der Australian Open im Januar und zwei Masters-Triumphen in Indian Wells und Miami die komplette Sandplatzsaison inklusive der French Open aus. Am Mittwoch wird er beim Rasen-Turnier in Stuttgart zum ersten Mal seit dem 2. April wieder ein Match bestreiten und könnte dort auf den deutschen Altmeister Tommy Haas treffen.

Nadal hatte am Sonntag durch einen Dreisatz-Erfolg gegen Stan Wawrinka zum zehnten Mal die French Open gewonnen. Nadal hat sich als erster Profi für die ATP-WM in London qualifiziert. Das teilte die Herren-Organisation ATP mit. Bei dem Turnier vom 12. bis 19. November in London treten die besten acht Spieler der Saison an. Im vergangenen Jahr hatte der Linkshänder aus Spanien seine Teilnahme verletzt absagen müssen.

"Ich hatte bislang eine großartige Saison und freue mich, dass ich mich jetzt schon qualifiziert habe", sagte Nadal. Der neue Weltranglisten-Zweite hat die ATP-Finals noch nie gewonnen, 2010 und 2013 stand er im Endspiel.

In der für die Qualifikation maßgeblichen Jahreswertung folgt Roger Federer auf Platz zwei vor dem österreichischen Aufsteiger Dominic Thiem, French-Open-Finalist Stan Wawrinka aus der Schweiz, Deutschlands Top-Talent Alexander Zverev, dem Serben Novak Djokovic, London-Titelverteidiger Andy Murray und dem Belgier David Goffin.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Tennis
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr