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Anna-Lena Grönefeld verliert Mixed-Finale in Paris

Tennis Anna-Lena Grönefeld verliert Mixed-Finale in Paris

Es hat nicht ganz gereicht für Anna-Lena Grönefeld. Im Mixed-Finale musste sich die Nordhornerin zusammen mit dem Kolumbianer Robert Farah knapp geschlagen geben.

Anna-Lena Görnefeld spielte bei den French Open mit Robert Farah zusammen.

Quelle: David Vincent

Paris. Anna-Lena Grönefeld hat bei den French Open den Titel im Mixed-Wettbewerb knapp verpasst.

Die 32-Jährige verlor in Paris das Finale mit ihrem kolumbianischen Tennis-Partner Robert Farah gegen die Kanadierin Gabriela Dabrowski und den Inder Rohan Bopanna mit 6:2, 2:6, 10:12. Dabei vergaben Grönefeld und Farah im Match-Tiebreak zwei Matchbälle, ehe ein Doppelfehler von Grönefeld die Niederlage nach 67 Minuten besiegelte.

"Natürlich ist das im ersten Moment enttäuschend", sagte Grönefeld. "Aber ich denke, in ein, zwei Tagen können wir stolz darauf sein, was wir hier erreicht haben." Die Nordhornerin muss damit weiter auf ihren dritten Grand-Slam-Titel im Mixed warten. 2009 hatte Grönefeld zusammen mit Mark Knowles von den Bahamas in Wimbledon gewonnen, 2014 in Paris mit dem Niederländer Jean-Julien Rojer triumphiert.

Mit dem Kolumbianer Farah spielt Grönefeld seit den Australian Open im vergangenen Jahr zusammen. In Wimbledon stand das Duo 2016 im Finale, musste sich nun aber erneut knapp geschlagen geben. "Aller guten Dinge sind drei", meinte Grönefeld mit Blick auf die nächsten Grand-Slam-Turniere.

Grönefeld hatte 2003 in Paris den Titel bei den Juniorinnen gewonnen und galt damals als große deutsche Tennis-Hoffnung. 2006 gewann Grönefeld das Turnier im mexikanischen Acapulco, spielte sich in der Weltrangliste bis auf Position 14 vor. Bei den French Open erreichte sie vor elf Jahren das Viertelfinale, ihr bestes Abschneiden bei einem der vier Grand-Slam-Turniere.

Seit 2012 konzentriert sich Grönefeld ausschließlich auf das Doppel und das Mixed, nachdem sie zuvor immer wieder von Verletzungen im Einzel zurückgeworfen worden war. An ein Ende ihrer Karriere denkt die langjährige Fed-Cup-Spielerin noch nicht.

"Ich werde das sicher nicht mehr in fünf Jahren machen, aber dieses und auch nächstes Jahr bin ich sicher noch dabei", sagte Grönefeld, die für den Final-Einzug im Mixed 59 000 Euro kassierte.

dpa

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