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Sieg oder Reisestrapazen: Handballer in heißer WM-Phase

Handball Sieg oder Reisestrapazen: Handballer in heißer WM-Phase

Für die deutschen Handballer geht es jetzt in die heiße Phase der WM. Will sich das Team Reisestrapazen ersparen, ist der Gruppensieg Pflicht. Nun wartet aber der erste wirklich starke Gegner.

Kai Häfner (r) will nach Paris.

Quelle: Marijan Murat

Rouen. Nach dem hart erkämpften Sieg gegen Weißrussland (31:25) stehen die deutschen Handballer bei der WM nun am Freitag vor einem Finale um den Gruppensieg gegen Kroatien.

"Das wird ein richtiges Brett", sagt Rückraumspieler Julius Kühn mit Blick auf die starken Kroaten. Auch Bundestrainer Dagur Sigurdsson blickt mit Spannung auf die nun beginnende heiße Phase des Turniers. "Jetzt kommen diese Endspiele", sagt er. Von nun an kann er dabei auf seinen Top-Joker setzen.

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An diesem Donnerstag stößt ein Weltmeister zum deutschen Team. Mit Holger Glandorf holt sich Sigurdsson nicht nur Verstärkung für seinen rechten Rückraum, sondern für sein junges Team insgesamt. Der 33-Jährige soll schon am Abend am Abschlusstraining der DHB-Auswahl teilnehmen und gegen die Kroaten direkt Impulse setzen. "Holger hat riesige Qualitäten, das weiß jeder. Er kann uns helfen und wird uns helfen", sagt Kai Häfner.

REISESTRAPAZEN

Nur wenn die DHB-Auswahl die Gruppe C als Erster abschließt, darf sie für die dann beginnende K.o.-Runde ins per Bus rund zwei Stunden von Rouen entfernte Paris reisen. Eine Niederlage gegen die Kroaten würde dagegen neben dem zweiten Platz auch eine deutlich weitere Reise ins etwa 900 Kilometer entfernte Montpellier bedeuten. "Wir wollen gewinnen und natürlich lieber nach Paris", sagt Häfner.

FIXPUNKT

Wenn die DHB-Auswahl gegen Kroatien erfolgreich sein will, gilt es vor allen den Star des Teams auszuschalten: Domagoj Duvnjak. Der Spielmacher des THW Kiel ist der Fixpunkt des kroatischen Teams. Spielt der Welthandballer des Jahres 2013 stark, spielen in der Regel auch die Kroaten stark. Dafür braucht das deutsche Team um Defensivchef Finn Lemke aber eine deutlich bessere Abwehrleistung als gegen die Weißrussen.

dpa

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