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Ringwald schürt Langlauf-Hoffnungen

Ski nordisch Ringwald schürt Langlauf-Hoffnungen

Bislang war der Sprint nicht gerade die Lieblingsdisziplin der deutschen Langläuferinnen. In Toblach aber zeigte vornehmlich Sandra Ringwald, dass man durchaus Richtung Podest blicken kann.

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Sandra Ringwald lief beim Weltcup in Toblach auf Platz vier.

Quelle: Andrea Solero

Toblach. Auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften kommen die deutschen Ski-Langläuferinnen den Podestplätzen immer näher.

Beim Sprint-Weltcup in Toblach fehlte den DSV-Starterinnen diesmal so wenig wie noch nie in diesem Winter auf die ersten Drei. Sandra Ringwald verpasste den Sprung auf das "Stockerl" im Einzel ebenso knapp wie am Tag darauf gemeinsam mit Denise Herrmann im Team. Die zwei vierten Plätze aber gelten im deutschen Lager als Fingerzeig dafür, dass der Formaufbau in Richtung Titelkämpfe ab 22. Februar stimmt. Wie allem Anschein nach auch bei den Russinnen, für die Natalja Matwejewa sowohl im Einzel als auch gemeinsam mit Julja Belorukowa Siege holte.

"Unser Ziel verlieren wir nicht aus den Augen. Wir wollen auf das Podest", sagte DSV-Sportchef Andreas Schlütter angesichts der starken Vorstellung vornehmlich von Ringwald. War sie im Finale des Einzelsprints noch aus dem Rhythmus gekommen und daher auf der Zielgeraden aussichtslos im Hintertreffen, fehlten ihr im Team-Wettbewerb ganze 0,4 Sekunden. "Das ist ein Wimpernschlag. Da ist dann die Glücklichere vorn", meinte die Schwarzwälderin.

Sie bekam ein Extra-Lob von Schlütter. "Wie sie sich bewegt, wie sie kämpft, kommt dem sehr nahe, was sie im vergangenen Jahr auszeichnete. Wir hatten bislang im Sprint noch unsere Probleme, aber jetzt könnten diese gelöst werden", sagte der Sportliche Leiter.

Ob Biathletin Herrmann den Sprung zur nordischen WM schafft, ist noch offen. Im Einzelsprint schaffte sie Platz 13 und damit die halbe Norm. "Wie es jetzt weitergeht, werden wir mit den Biathlon-Verantwortlichen und mit Denise beraten. Sie muss sich genauso qualifizieren wie alle anderen auch, wenn sie nach Lahti will", betonte Schlütter.

Das gilt auch für die Herren. Sprinter Sebastian Eisenlauer fand nach seiner Erkältung in Toblach noch nicht in die Erfolgsspur, konnte sich nicht für das Einzel qualifizieren und war auch gemeinsam mit Thomas Bing im Team-Sprint nicht frisch. Bing dagegen zeigte dort eine engagierte Leistung. Lediglich ein Sturz in der letzten Runde verhinderte einen bedeutend besseren Platz als den 13. Es gewannen die Kanadier Len Valjas und Alex Harvey, nachdem sich der Norweger Sindre Björnestad Skar im Einzel durchgesetzt hatte.

dpa

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