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Modeste will sich in Kölner Trainingsbetrieb einklagen

Fußball Modeste will sich in Kölner Trainingsbetrieb einklagen

Das Hin und Her um einen Transfer von Anthony Modeste vom 1. FC Köln nach China hat eine unerwartete Wendung genommen. Der Torjäger zieht gegen seinen bisherigen Arbeitgeber vor Gericht.

Anthony Modeste will sich in den Trainingsbetrieb vom 1.FC Köln einklagen. Foto: Federico Gambarini

Köln. Anthony Modeste geht mit juristischen Mitteln gegen seine Freistellung beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln vor. Am 13. Juli findet vor dem Kölner Arbeitsgericht ein Kammertermin statt.

Dabei will der Kläger, also der 29 Jahre alte Franzose Modeste, im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens seine Wiederteilnahme am Trainingsbetrieb und dem derzeit in Österreich laufenden Trainingslager erwirken, gab das Arbeitsgericht bekannt.

FC-Manager Jörg Schmadtke reagierte gelassen auf die Ansetzung des Gerichtstermins. "Es ist okay, dass der Spieler versucht, seine Rechte wahrzunehmen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Vorgehensweise des Kölner Arbeitsgerichts empfindet Schmadtke allerdings als befremdlich: "Es ist ungewöhnlich, dass erst die Öffentlichkeit informiert wird, bevor der Club von dieser Sache in Kenntnis gesetzt wird", sagte er. Schmadtke und FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle wollen sich mit Anwalt Stefan Seitz in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen zu klären.

Der 1. FC Köln hatte zuvor mitgeteilt, Modeste sei freigestellt, "damit er sich mit seiner Zukunftsplanung beschäftigen und über seine Karriere nachdenken kann". Danach war die Mannschaft von Chefcoach Peter Stöger in die erste zentrale Vorbereitungsmaßnahme nach Bad Radkersburg aufgebrochen.

Hintergrund ist der seit Wochen im Raum stehende Transfer des Kölner Torjägers Modeste zum chinesischen Verein Tianjin Quanjian. Der Franzose sollte eigentlich einen vom FC vorgelegten Auflösungsvertrag unterzeichnen. Dann hätte der Transfer stattfinden können. Die Kölner könnten bei einer Einigung als Ablösesumme rund 35 Millionen Euro erhalten. Das Transferfenster in China schließt am Freitag.

dpa

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