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Golden State in NBA-Finals nicht zu stoppen

Basketball Golden State in NBA-Finals nicht zu stoppen

Die Golden State Warriors sind auf Titelkurs. Auch das zweite Finale gegen die Cleveland Cavaliers dominieren die Kalifornier angeführt von Stephen Curry und Kevin Durant. LeBron James setzt nach dem erneuten Frust auf ein ungewöhnliches Regenerationsprogramm.

Kevin Durant war mit 33 Punkten erneut Topscorer.

Quelle: Ben Margot

Oakland. Selbst ein LeBron James in Galaform kann die Superstars der Golden State Warriors einfach nicht stoppen. Der NBA-Vizemeister um Kevin Durant und Stephen Curry deklassierte den amtierenden Champion Cleveland Cavaliers mit 132:113 (67:64) auch im zweiten Finale.

Mit nacktem Oberkörper kommentierte James frustriert die erneute Basketball-Lehrstunde - und setzte auf ein ungewöhnliches Regenerationsprogramm. "Ich brauche nur etwas zu essen, etwas Wein - und dann geht's mir wieder gut", sagte der 32-Jährige mit gequältem Lächeln.

Mit 29 Punkten, 14 Assists und elf Rebounds erzielte James bereits sein achtes Triple-Double in den NBA-Finals - und zog in der Rekordliste mit Legende Earvin "Magic" Johnson gleich. Doch dies blieb nur statistische Makulatur. Durant (33), Curry (32) und Klay Thompson (22) erzielten 87 Punkte der Warriors, dominierten vor allem in der zweiten Hälfte nach Belieben und sicherten den 14. Sieg im 14. Spiel dieser Playoffs.

"Bis jetzt war es eine tolle Leistung, aber nichts davon hat eine Bedeutung, wenn wir am Ende nicht auch diese Serie gewinnen", sagte Golden States Trainer Steve Kerr, der nach einer Rückenverletzung seine Rückkehr an der Seitenlinie feierte. "Wir wissen das, glaubt es mir. Letztes Jahr stand es auch 2:0 und wir haben verloren."

Die Erfahrungen der vergangenen Saison dürfen den Cavs noch Hoffnung machen. Auch 2016 lag Cleveland 0:2 und zudem 1:3 zurück und holte sich in Spiel zwei mit 77:110 eine noch heftigere Klatsche ab. "Ich bin kein Mann der Vergangenheit. Ich bin ein Mann der Gegenwart und wir müssen rausfinden, wie wir im dritten Spiel besser werden können", sagte James.

Auf die Frage, was sich durch die Addition von Neuzugang Durant für die Warriors geändert habe, antwortete der dreimalige Champion prägnant: "Sie sind ein anderes Team." Zudem lief auch Curry zu Topform auf und erzielte mit 32 Punkten, elf Assists und zehn Rebounds das erste Playoff-Triple-Double seiner Karriere. Erstmals seit 1970 kamen damit zwei Spieler in einer Partie der NBA-K.o.-Runde auf zweistellige Werte in drei Statistik-Kategorien.

Einzig die insgesamt 20 Turnover der Warriors hielten das Spiel lange offen. "Wir haben in der ersten Halbzeit den Ball zu oft abgegeben", bemängelte Durant. "In der zweiten Halbzeit haben wir uns gefangen und versucht, das Spiel einfach zu gestalten. In der Verteidigung haben wir versucht, ihre Würfe zu erschweren."

Am Mittwoch (Ortszeit) wollen die Cavs nun ihr erstes Heimspiel der Serie für sich entscheiden - ein Sieg ist nicht nur aus statistischer Sicht Pflicht. Noch nie gewann ein Team in der NBA-Geschichte eine Playoffserie nach einem 0:3-Rückstand.

dpa

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