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FC Bayern vor 27. Meisterschaft - Darmstadt droht Abstieg

Fußball FC Bayern vor 27. Meisterschaft - Darmstadt droht Abstieg

Vier Spieltage vor Schluss geht die Bundesliga in die entscheidende Phase. Der FC Bayern kann nach den Frustwochen im Optimalfall die Meisterschaft klarmachen, am anderen Ende der Tabelle droht Darmstadt einmal mehr vorzeitig als Absteiger festzustehen.

Der FC Bayern München um Thiago Alcántara (l) und Arjen Robben kann Deutscher Meister werden.

Quelle: Andreas Gebert

Berlin. In der Fußball-Bundesliga sind heute die ersten Entscheidungen möglich. Der FC Bayern München könnte im Optimalfall am viertletzten Spieltag seinen 27. Meistertitel sicherstellen, bräuchte dazu aber Schützenhilfe des FC Ingolstadt.

Der SV Darmstadt 98 droht erneut als erster Absteiger festzustehen. Spannend bleibt auch das Rennen um die internationalen Plätze, insbesondere das Duell zwischen Werder Bremen und Hertha BSC steht im Mittelpunkt.

MEISTERSCHAFT: Nach dem bitteren Ausscheiden in Champions League und DFB-Pokal will der FC Bayern München im Titelkampf erst gar keine Spannung mehr aufkommen lassen. "Es ist klar, dass wir uns nach so einem Spiel aufopfern wollen. Wir wollen den Bundesligatitel so schnell wie möglich holen", sagte Trainer Carlo Ancelotti. Sollte RB Leipzig gegen den Abstiegskandidaten FC Ingolstadt (15.30 Uhr) patzen, könnten die Münchner mit einem Sieg beim VfL Wolfsburg (18.30 Uhr) die 27. Meisterschaft sicherstellen. Doch auch der Vizemeister von 2015 benötigt dringend Punkte. Wolfsburg liegt nur einen Zähler vor dem Relegationsplatz.

ABSTIEG: Zweimal hat der krasse Außenseiter SV Darmstadt 98 durch Siege gegen den FC Schalke 04 und den Hamburger SV den vorzeitigen Abstieg noch abwenden können, am Samstag droht das Szenario ein weiteres Mal. Bei elf Punkten Rückstand zu Platz 16 würde schon ein Unentschieden gegen den SC Freiburg gleichbedeutend mit dem Abschied aus der Bundesliga nach zwei Jahren sein. "Wir sind zu 99,9 Prozent abgestiegen", sagt Kapitän Aytac Sulu, doch aufgeben werde man sich nicht.

EUROPACUP: Rein statistisch ist die Ausgangslage vor dem Duell zwischen dem Siebten Werder Bremen und dem Fünften Hertha BSC klar. Werder ist die Mannschaft der Stunde, hat die vergangenen zehn Spiele nicht verloren und steht in der Rückrundentabelle auf dem zweiten Platz. Die Berliner kassierten dagegen acht Auswärtsniederlagen in Serie. Zwischen den beiden Teams steht Freiburg und könnte mit einem Sieg in Darmstadt seine gute Position weiter festigen. Dagegen benötigt Borussia Mönchengladbach als Tabellenzehnter vor dem Gastspiel in Mainz schon einen starken Schlussspurt, soll der Weg noch nach Europa führen.

TORJÄGER: Wenn Borussia Dortmund und der 1. FC Köln am Samstag aufeinandertreffen, stehen die zwei Torjäger ganz besonders im Blickpunkt. Pierre-Emerick Aubameyang gegen Anthony Modeste ist zugleich auch das Duell um die Torjägerkanone. Aubameyang führt mit 27 Treffern die Schützenliste an, Modeste folgt mit 23 Toren auf Platz drei. Dazwischen liegt noch Bayerns Starstürmer Robert Lewandowski, der 26-mal zuschlag.

WIEDERSEHEN: Erst der Bundesliga-Aufstieg, dann der souveräne Klassenerhalt - unter Ralph Hasenhüttl hat Ingolstadt seine erfolgreichste Zeit verlebt. Am Samstag kommt es zum Wiedersehen, wenn Hasenhüttl mit RB Leipzig seinen Ex-Verein empfängt. Und mit einem Sieg könnte der Österreicher die Ingolstädter noch näher an den Abgrund bringen. Im Hinspiel hatte Hasenhüttl allerdings den Kürzeren gezogen, das 0:1 am 14. Spieltag war gleichbedeutend mit der ersten Saison-Niederlage der Leipziger.

dpa

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