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DFB-Elf vor Schützenfest gegen San Marino

Fußball DFB-Elf vor Schützenfest gegen San Marino

Im WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino geht es nur um die Höhe des Sieges von Weltmeister Deutschland. Nach drei Erfolgen mit 27:0 Toren gegen die Kicker aus dem Zwergstaat könnte es einige Tordebütanten geben. Nur vier Akteure trafen schon für das Löw-Team.

Joachim Löw (M) spricht während des Trainings vor dem Spiel gegen San Marino mit seinen Spielern.

Quelle: Daniel Karmann

Nürnberg. Weltmeister Deutschland möchte mit einem klaren Sieg gegen San Marino einen weiteren Schritt Richtung Fußball-WM 2018 machen und mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck zum Confed Cup aufbrechen.

Im WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino geht es am Samstagabend in Nürnberg allein um die Höhe des Sieges der deutschen Nationalmannschaft. Die bisherigen drei Vergleiche endeten mit deutlichen Erfolgen: 13:0, 6:0 und 8:0.

"Ein Rekord ist nicht realistisch, gerade mit Blick auf die neu zusammengestellte Mannschaft. Wir wollen klar gewinnen und den Fans vermitteln, dass wir Spaß haben", sagte Bundestrainer Joachim Löw. Der höchste Sieg datiert aus dem Jahr 1912 - damals gab es ein 16:0 der deutschen Mannschaft in Stockholm gegen Russland.

PERSONAL: Kapitän Julian Draxler meldete sich vor dem Spiel gegen die Auswahl aus dem Zwergstaat nach Knieproblemen fit. Der 23-Jährige absolvierte das komplette Abschlusstraining. "Wenn er ohne Probleme trainiert, wird er spielen und Kapitän sein", sagte Löw.

AUSGANGSLAGE: Deutschland führt in der WM-Qualifikation die Gruppe C nach fünf Siegen mit 20:1 Toren souverän an. San Marino ist punktloser Tabellenletzter mit einem Torverhältnis von 1:23.

GEGNER: Von bald 140 Länderspielen haben die Fußball-Nobodys aus dem Ministaat nur eines gewonnen. Ein Freundschaftsspiel gegen Liechtenstein am 28. April 2004 endete 1:0. In drei Spielen gegen die deutsche Auswahl gab es drei Niederlagen mit 0:27 Toren. "Vor dem Spiel gegen den Weltmeister ist das Mentale sehr wichtig", sagte Trainer Pierangelo Manzaroli.

TORDEBÜTANTEN: Sechs Profis feierten beim 1:1 in Dänemark ihr Debüt im Nationaltrikot, diesmal sollen die ersten Tore bejubelt werden. Nur vier Spieler im deutschen 22-Mann-Kader können Länderspieltore vorweisen. Draxler (3), Jonas Hector (2), Joshua Kimmich (2) und Shkodran Mustafi (1) trafen bislang.

URLAUBSGELD: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) würde das junge Nationalteam für einen Turniersieg beim Confederations Cup mit 50 000 Euro belohnen. Die Finalteilnahme in Russland würde mit 30 000 Euro pro Mann honoriert, Platz drei mit 20 000 Euro. Aber auch beim WM-Qualifikationsspiel gegen die San-Marineser gibt es Geld zu verdienen. 20 000 Euro zahlt der Verband pro Einsatz für jeden Spieler im Falle der wahrscheinlichen WM-Qualifikation.

CONFED CUP: Für die neuformierte deutsche Nationalmannschaft ist es das letzte Vorbereitungsspiel auf den Confederations Cup in Russland, der am 17. Juni beginnt. Die DFB-Auswahl startet am 19. Juni in Sotschi gegen Australien. "Ich freue mich auf den Confed Cup. Das Turnier ist eine willkommene Abwechslung. Der Sinn des Turniers besteht für mich aber nicht aus Ergebnissen, sondern wir wollen Spielern helfen, auf ein höheres internationales Niveau zu kommen", sagte Löw.

KULISSE: Rund 30 000 Zuschauer werden im Nürnberger Stadion erwartet, für ein Länderspiel des Weltmeisters ist das keine große Kulisse. "Ich appelliere auch an uns: Wir haben die Chance, die Zuschauer zu begeistern", sagte der Hoffenheimer Sebastian Rudy. Die Deutsche Sporthilfe hofft auf möglichst viele Besucher. Die Stiftung, die gerade ihr 50-jähriges Jubiläum feiert und Spitzensportler finanziell unterstützt, erhält drei Euro von jedem verkauften Eintrittsticket.

dpa

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