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Biathlet Peiffer wird Verfolgungs-Zweiter bei Fourcade-Show

Biathlon Biathlet Peiffer wird Verfolgungs-Zweiter bei Fourcade-Show

In Oberhof ist Arnd Peiffer zum zweiten Mal auf das Podest gelaufen - beim achten Saisonsieg des Franzosen Martin Fourcade. Die pausierende Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat das Gelbe Trikot der Weltcup-Gesamtführenden verloren.

Vanessa Hinz (l) und Maren Hammerschmidt überzeugten als Sechste bzw. Vierte. 

Quelle: Hendrik Schmidt

Oberhof. Dafür schlug sich Maren Hammerschmidt wieder gut.

Die freiwillige Pause von Dahlmeier beim Heim-Weltcup in Oberhof nutzte Cup-Verteidigerin Gabriela Koukalova, um Dahlmeier das begehrte Leibchen zu entreißen. In der Verfolgung reichte der Tschechin Rang zwei hinter der siegreichen Französin Marie Dorin-Habert, um in der Gesamtwertung mit 419 Punkten an der bisher führenden Dahlmeier (410) vorbeizuziehen. Auch die drittplatzierte Finnin Kaisa Mäkäräinen überholte Dahlmeier (414 Punkte).

"Es wird noch viele Wechsel geben. Aber es ist schön, Gelb zu haben", sagte Koukalova. Dahlmeier, die mit Blick auf die WM in fünf Wochen den Sprint und die Verfolgung ausließ, kann mit einem Top-Ergebnis am Sonntag im Massenstart aber kontern.

In Abwesenheit Dahlmeiers wurde Maren Hammerschmidt im Jagdrennen als Vierte erneut beste Deutsche und bestätigte ihren starken fünften Rang aus dem Sprint. Beim letzten Schießen vergab sie eine noch bessere Platzierung. "Nach den drei Fehlern hätte ich gar nicht gedacht, dass das noch klappt. Ich bin sehr zufrieden", sagte sie. Auch Vanessa Hinz trumpfte auf. Mit nur zwei Strafrunden lief sie von Rang 34 auf Platz sechs vor und jubelte im Ziel euphorisch. Franziska Hildebrand schaffte es als Zwölfte ebenfalls in die Top 20.

Ein Top-Ergebnis bei widrigen Windbedingungen lieferte Arnd Peiffer, der sich in der Verfolgung als Zweiter nur Seriensieger Martin Fourcade geschlagen geben musste. "Ich freue mich riesig, zumal ich nach den beiden Fehlern im letzten Schießen schon gedacht habe, dass ich es verspielt habe", sagte der frühere Sprint-Weltmeister.

Peiffer konnte die erneute Machtdemonstration von Fourcade nicht verhindern. Mit Rang zwei lieferte er sein bestes Saisonergebnis und den zweiten Podestplatz des Winters ab. Vor den rund 20 000 begeisterten Zuschauern am Grenzadler kam er mit drei Schießfehlern noch relativ glimpflich und geht nun mit Selbstvertrauen in den abschließenden Massenstart am Sonntag. Wie alle anderen musste Peiffer teils starken Windböen trotzen. Nur Fourcade kam bei seinem achten Saisonsieg im zehnten Rennen und seinem insgesamt 55. Weltcupsieg mit einer Strafrunde durch.

"Es war sehr schwierig, heute zu schießen, es war unruhig. Aber es war ein tolles Gefühl auf der letzten Runde, weil ich nicht mehr so viel Stress hatte und es genießen konnte", sagte Peiffer. Weil die Verfolger beim finalen Schießen ebenfalls allesamt patzten, hatte Peiffer einen beruhigenden Vorsprung.

Auch Erik Lesser, der zwischenzeitlich sogar in Führung lag, hätte den Sprung auf das Podest schaffen können. Aber weil der frühere Verfolgungs-Weltmeister bei der Entscheidung gleich drei Scheiben verfehlte, reichte es diesmal "nur" zu Platz fünf. Im Zielsprint konnte Lesser nicht gegenhalten und musste dem Italiener Dominik Windisch und Emil Hegle Svendsen aus Norwegen den Vortritt lassen.

Der zehnmalige Weltcupsieger Simon Schempp wurde nach sechs Strafrunden nur 20. Benedikt Doll (3) lief auf Rang 24, Matthias Bischl (8) wurde 35. und Florian Graf (8) 49.

dpa

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