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Bayern gewinnen Telekom Cup

Fußball Bayern gewinnen Telekom Cup

Knapp eine Woche vor Bundesliga-Wiederbeginn bei Aufsteiger Freiburg sind die Bayern schon gut in Form. Das Ancelotti-Team gewinnt den Telekom Cup. Borussia Mönchengladbach wird mit dem neuen Trainer Dieter Hecking nach zwei Niederlagen Vierter.

Bayerns Renato Sanches und der Mainzer Gerrit Holtmann kämpfen um den Ball.

Quelle: Federico Gambarini

Düsseldorf. Kein großer Jubel, aber jede Menge Selbstvertrauen bei den Bayern: Der deutsche Fußball-Rekordmeister aus München hat den letzten Härtetest vor Bundesliga-Wiederbeginn erfolgreich beendet.

Im Finale des 8. Telekom Cups in Düsseldorf setzte sich der Tabellenführer gegen den Erstligakonkurrenten FSV Mainz 05 mit 2:1 durch. Franck Ribéry in der 4. Minute und Javi Martinez (11.) erzielten vor 41 244 Zuschauern die Treffer der Bayern. Der zwischenzeitliche Ausgleich für Mainz gelang André Ramalho (8.).

Der gastgebende Zweitligist Fortuna Düsseldorf belegte nach einem 2:0 gegen die klassenhöhere Borussia aus Mönchengladbach den dritten Platz. Das Team des neuen Trainers Dieter Hecking hatte zuvor gegen Mainz mit 0:1 verloren. Den Bayern war gegen Düsseldorf zum Auftakt ein 4:1-Sieg im Elfmeterschießen gelungen. Die regulären 45 Minuten waren ohne Treffer geblieben.

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti musste knapp eine Woche vor dem Pflichtspiel-Jahresauftakt am Freitag bei Aufsteiger SC Freiburg neben den verletzten Profis Thiago und Jérôme Boateng auch auf Kingsley Coman (Trainingsrückstand), Ersatzkeeper Sven Ulreich sowie die erkälteten Arjen Robben und Robert Lewandowski verzichten - und trotzdem waren die Bayern schon in Spiellaune.

Für Mönchengladbach und Hecking endete die Generalprobe vor dem Bundesligaauftritt am kommenden Samstag beim Tabellenletzten Darmstadt 98 mit zwei Niederlagen. Gegen Mainz verlor die Hecking-Elf durch ein Eigentor von Jannik Vestergaard (7.) mit 0:1. In der Partie um Rang drei gab es gegen die Fortuna nach Toren von Kaan Ayhan (3.) und Emmanuel Iyoha (7.) ein 0:2.

Borussia-Sportdirektor Max Eberl bezeichnete die Vorstellung beim 0:1 gegen Mainz noch als ordentlich. "Gegen Düsseldorf war es dann unter aller Sau", kommentierte er. Auch Hecking war unzufrieden: "Das war nicht das, was wir uns vom dem Turnier erhofft haben. Da müssen wir auch gar nicht lange rumeiern. In beiden Spielen waren zu viele Fehler, damit kann man überhaupt nicht zufrieden sein", sagte er bei Sat.1. Hecking: "Damit bin ich überhaupt nicht einverstanden, darüber müssen wir noch reden."

Die Bayern präsentierten sich schon beim Turnierauftakt gegen die Fortuna überzeugend. Vor allem Ribéry und Arturo Vidal sorgten immer wieder für gefährliche Situationen - in den regulären 45 Minuten blieben Treffer allerdings aus. Im Elfmeterschießen wehrte Nationaltorhüter Manuel Neuer gegen Rouwen Hennings und Oliver Fink zwei Strafstöße ab. David Alaba traf dann zum 4:1-Endstand.

Der Telekom Cup fand 2017 erstmals im Winter statt. Die Bayern sind nun mit drei Titeln Rekordgewinner dieses Turniers.

dpa

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