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1:1 - USA erleichtert nach Remis in Mexiko

Fußball 1:1 - USA erleichtert nach Remis in Mexiko

Die US-Fußballer mühen sich nach dem Fehlstart weiter durch die WM-Qualifikation. Das 1:1 beim großen Rivalen Mexiko wird als Erfolg verbucht. Klinsmann-Nachfolger Bruce Arena gibt sich optimistisch. Doch die Konkurrenz kann schon bald wieder vorbeiziehen.

US-Nationaltrainer Bruce Arena ärgert sich nach dem Tor der Mexikaner.

Quelle: Rebecca Blackwell

Mexiko-Stadt. Michael Bradley hatte ein gutes Näschen. Der frühere Gladbacher Bundesliga-Profi witterte den Pass im Mittelkreis von Leverkusens Chicharito, ergatterte sich den Ball und chippte ihn aus gut 30 Metern ins mexikanische Tor.

Durch Bradleys frühen Treffer (6. Minute) kam die Nationalmannschaft der USA zu einem 1:1 (1:1) im Prestigeduell gegen den im Fußball zuletzt übermächtigen Nachbarn. "Es wird bis zum Schluss eine große Herausforderung, aber ich bin zufrieden damit, wo wir jetzt stehen. Wir haben einigen Boden gut gemacht", beschrieb US-Coach Bruce Arena den harten Kampf des US-Teams um das WM-Ticket für Russland 2018.

Arena wusste wir Bradley, dass eine Niederlage im Aztekenstadion eine schwere Hypothek gewesen wäre. "Nach dem schlechten Start in die Sechsergruppe ist jeder Punkt Gold wert", sagte Kapitän Bradley. "Wenn man hier einen Punkt holen kann, ist das immer großartig. Jetzt können wir nach vorne schauen", sagte Bradley, auch wenn ihn der Ausgleich durch Carlos Vela (23.) mächtig ärgerte.

Unter Arena bleibt das US-Team um die Bundesliga-Profis Christian Pulisic von Borussia Dortmund und dem Hamburger Bobby Wood in der finalen Ausscheidungsrunde Nord- und Mittelamerikas auch im dritten Spiel ungeschlagen und macht den Fehlstart unter Ex-Coach Jürgen Klinsmann aus dem Herbst 2016 langsam wett. Doch ein Selbstläufer ist die Qualifikation noch lange nicht.

Panama (6 Punkte) kann die USA (8) schon am Mittwoch wieder vom wichtigen dritten Platz verdrängen, Costa Rica (8) mit einem Erfolg gegen Schlusslicht Trinidad und Tobago (3) auf Platz zwei davonziehen. Mexiko (14) hat als Spitzenreiter fast schon einen der drei fixen Startplätze der CONCACAF-Zone sicher und reist mit Selbstvertrauen zum Confed Cup nach Russland, wo beim WM-Testlauf in den kommenden Tagen die Partien gegen Portugal, Neuseeland und Russland anstehen.

Die USA hatten die Confed-Cup-Teilnahme im Playoff gegen Mexiko verpasst. Jetzt gilt alle Konzentration nach dem Gold Cup im Juli dem Schlussspurt in der WM-Qualifikation. Platz vier mit einem Playoff gegen ein Team aus Asien wäre nur der Trostpreis. Ein kleiner Vorteil: Die vielleicht entscheidenden Duelle mit Costa Rica (1. September) und Panama (6. Oktober) kann das US-Team zuhause bestreiten. Im Gegensatz zur Konkurrenz muss man auch nicht mehr gegen Mexiko antreten.

dpa

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