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Treffen der Serien beim deutschen Derby in Hamburg

Pferdesport Treffen der Serien beim deutschen Derby in Hamburg

Reitsport ist vor allem durch den Pferdeverkauf ein Millionen-Business. Für die Reiter wird der Sport auch dann lukrativ, wenn sie eine der zahlreichen Serien gewinnen.

Beim Hamburger Derby treffen Global Champions Tour und Riders Tour aufeinander.

Quelle: Lukas Schulze

Hamburg. Beim Hamburger Derby treffen Global Champions Tour und Riders Tour aufeinander. Zeitgleich findet in Rom ein Turnier des Nations Cups statt. Das sind drei der vielen Serien, die es im Pferdesport gibt. Ein Überblick über die wichtigsten:

GLOBAL CHAMPIONS TOUR: Bei der Gründung 2006 wurde die Tour des Niederländers Jan Tops äußerst kritisch beachtet. Zudem gab es immer wieder Auseinandersetzungen mit dem Weltverband FEI. Inzwischen ist die Global Champions Tour die finanziell mit Abstand wichtigste Serie und umfasst 15 Stationen, darunter Hamburg und im Juli erstmals Berlin. Das Gesamt-Preisgeld beträgt mittlerweile etwa 23 Millionen Euro. Jedes Springen allein ist mit 300 000 Euro dotiert. Die Prüfung in Hamburg findet am Samstag statt.

RIDERS TOUR: Die "Formel 1 des Reitsports" sollte die Serie eigentlich werden. So kündigten es die Gründer Hans Werner Aufrecht und Paul Schockemöhle 2001 an. Nach gutem Start mit neun Etappen und kurz danach mit Stationen in Italien und Großbritannien entwickelte sich die Serie aber nicht weiter. Die Riders Tour verlor an Bedeutung und fiel weit hinter die Global Champions Tour zurück. Inzwischen ist es eine rein nationale Serie mit sechs deutschen Etappen. Die Weltklasse-Reiter sind eher selten am Start. Das 88. Derby am Sonntag ist die zweite Prüfung der Tour.

NATIONS CUP: Bei der ältesten Reitsport-Serie starten Nationalmannschaften. Nach zahlreichen Reformen und Regeländerungen besteht der Nations Cup aus acht Stationen der Division 1 in Europa und einem Finale. Der Nationenpreis in Aachen gehört wegen Sponsoren-Streitigkeiten nicht mehr zu der Serie. Wegen der Terminüberschneidungen reitet die deutsche Nationalmannschaft nur bei sechs der acht Turniere und verzichtet an diesem Wochenende auf einen Start in Rom.

GRAND SLAM: Vier Turniere gehören zu der Neugründung von 2013: Aachen, Spruce Meadows, Genf und vom kommenden Jahr an 's-Hertogenbosch. Wer alle vier Großen Preise gewinnt, kassiert zwei Millionen Euro. Bei drei Siegen gibt es immerhin noch eine Million, die 2015 der Brite Scott Brash kassierte.

GRAND SLAM MASTERS: Der Streit zweier Sponsoren (Rolex und Longines) hat zu einer zweiten Grand-Slam-Serie geführt, die 2015 mit einem nahezu identischen Konzept startete. Stationen waren bislang Los Angeles, Paris und Hongkong. Künftig wird Los Angeles durch New York ersetzt. Der Sieger der drei Großen Preise kassiert einen Bonus von 2,25 Millionen Euro.

WELTCUP: Der Klassiker und Höhepunkt der Hallen-Saison beginnt im Oktober und endet im Frühjahr mit einem Finale. Erst dort wird der Weltcup-Sieger ermittelt und eine Prämie ausgeschüttet. Die Serie erfreut sich weiter großer Beliebtheit bei den Reitern, fast alle Stars sind dabei. Das Final-Turnier gilt als inoffizielle Hallen-WM.

dpa

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