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Deutsche Springreiter enttäuschen bei Topturnieren

Pferdesport Deutsche Springreiter enttäuschen bei Topturnieren

Die deutschen Springreiter haben ein enttäuschendes Wochenende erlebt. Das beste Ergebnis gelang Christian Ahlmann aus Marl mit Platz zehn beim Fünf-Sterne-Turnier im niederländischen 's-Hertogenbosch.

Christian Ahlmann verpasste mit Colorit das Stechen im niederländischen 's-Hertogenbosch.

Quelle: Jan Woitas

's-Hertogenbosch. Mit Colorit verpasste Ahlmann aufgrund von vier Strafpunkten das Stechen und konnte anschließend zuschauen, wie der Niederländer Leopold van Asten mit Zidane vor seinem Landsmann Wout-Jan van der Schans mit Capetown gewann.

Zweibester deutscher Starter in 's-Hertogenbosch war Marco Kutscher (Bad Essen), der im Sattel von Clenur fünf Strafpunkte kassierte und auf Platz 15 kam. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara und Marcus Ehning (Borken) mit Pret a tout gaben während des Parcours auf. Der Weltranglisten-Erste Daniel Deußer verzichtete im Großen Preis von Wellington in Florida kurzfristig auf einen Start mit Cornet D'Amour.

Indessen gaben die Veranstalter in 's-Hertogenbosch bekannt, dass der Grand Slam des Pferdesports um ein Turnier erweitert wird. Vom kommenden Jahr an wird neben Aachen, Spruce Meadows und Genf auch die niederländische Stadt zu der Serie gehören.

Wenn ein Reiter drei dieser Turniere in Serie gewinnt, erhält er einen Bonus von einer Million Euro. Wer bei zwei Turnieren nacheinander siegt, erhält eine Prämie von 500 000 Euro. Daneben gibt es im Pferdesport noch die Grand-Slam-Master-Serie mit Veranstaltungen in Paris, Los Angeles und Hongkong. Sie hat ein fast identisches System.

dpa

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