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Zum Dresdner Stadtfest 2017 steigt ein neues Achterrennen

Rudern Zum Dresdner Stadtfest 2017 steigt ein neues Achterrennen

Die Dresdner Ruderer haben sich ein neues Event ausgedacht: Im Rahmen des Stadtfestes steigt am 19./20. August die Premiere des „TK Rowing Cups“. Dafür wurde die Königsdisziplin des Ruderns, das Achter-Rudern, ausgesucht. So werden sich acht Hochschulboote auf der Elbe ein spannendes Rennen liefern.

Am Mittwoch informierten die Organisatoren im Bootshaus Oehmestraße über das Event im August.
 

Quelle: PM

Dresden.  Der Dresdner Rudersport hat Tradition. Viele Olympiasieger, Welt- und Europameister waren und sind hier zu Hause. „Aber trotzdem fehlt die Popularität unserer Sportart“, findet Ex-Weltmeister Lars Krisch, der schon länger Ideen im Kopf hatte, wie man das mit einem attraktiven Rennen ändern kann. Erst einmal landeten die Konzepte in der Schublade, doch jetzt macht der Dresdner Ruderclub gemeinsam mit weiteren Partnern Nägel mit Köpfen. Im Rahmen des Stadtfestes wird am 19./20. August die Premiere des „TK Rowing Cups“ steigen.

Natürlich wurde dafür die Königsdisziplin des Ruderns, die Achter, ausgesucht. So werden sich acht Hochschulboote auf der rund 5,8 km langen Strecke zwischen Blauem Wunder und Terrassenufer ein spannendes Rennen liefern. Neben Gastgeber USV TU Dresden haben die Ausrichter Boote aus den Dresdner Partnerstädten Hamburg, St. Petersburg (Russland), Coventry (Großbritannien) sowie aus Wien (Österreich), Amsterdam (Niederlande), Heidelberg und Greifswald eingeladen. Weil natürlich nicht alle Achter in einer Linie starten können, werden die Startplätze am Tag zuvor bei einem öffentlichen Ruder-Ergometer-Wettbewerb (500 m) auf der Bühne am Maritim-Hotel ausgefahren.

„Man kann das mit dem versetzten Start bei der Formel 1 vergleichen. Dabei haben natürlich die vorderen Boote die beste Ausgangsposition. Allerdings verlangt die Strecke mit einer ausgedehnten Kurve sowie den Pfeilern der Brücken den Ruderern und vor allem den Steuerleuten alles ab. Für Spannung ist da auf jeden Fall gesorgt“, ist Krisch überzeugt. Die Stadt Dresden sitzt bei diesem Event mit im Boot. Sportamtschef Ralf Gabriel: „Wir sehen das als Fortsetzung der großen Rudertraditionen und wir rücken damit auch den Sport innerhalb des Stadtfestes noch mehr ins Rampenlicht.“

So ein Spektakel, das ein wenig an den berühmten Wettstreit der beiden Uni-Achter von Oxford und Cambridge auf der Londoner Themse erinnert, gab es in Dresden noch nie. Klaus-Dieter Lindeck, Cheforganisator des Stadtfestes, fiebert deshalb besonders der Premiere: „Endlich, kann ich nur sagen. Wir freuen uns riesig, dass unser Heimatfluss auf diese Weise ins Stadtfest eingebunden wird.“

Und das Event soll keine Eintagsfliege werden. „Wir möchten es schon auf Dauer etablieren“, so Lars Krisch, der für nächstes Jahr schon die Zusagen der Partnerstädte aus den USA (Columbus/Ohio) und China (Hangzhou) vorliegen hat. „Und natürlich vergessen wir auch unsere Ruderinnen nicht. In Zukunft soll es auch ein Frauen-Rennen geben“, so der Plan von Krisch.

Der Etat für den Rowing Cup wird von den Organisatoren im mittleren fünfstelligen Bereich angesiedelt.

Von Astrid Hofmann

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