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VC Olympia Dresden startet nach großem Umbruch mit einem Ostderby in die neue Saison

VC Olympia Dresden startet nach großem Umbruch mit einem Ostderby in die neue Saison

Für das Nachwuchsteam des VC Olympia Dresden beginnt bereits morgen die neue Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga. Die Ausbildungsmannschaft des Dresdner Bundesstützpunktes, die in der zweithöchsten Spielklasse außer Konkurrenz antritt und weder auf- noch absteigen kann, startet gleich mit einem Ostderby in die Spielzeit.

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Der VC Olympia 2013/2014; vorn von links: Physiotherapeutin Tanja Dietel, Steffi Kuhn, Lisa Bosinski, Luise Schramm, Michelle Petter, Svenja Haupt, Mareike Reindanz, Luise Wolf, Trainer Jens Neudeck, Co-Trainer Pascal Berger; hinten von links: die Vorstände Maik Vogt und Roland Böttger, Maria Kirsten, Tabea Yang, Elisabeth Lowke, Maria Riesen, Constance Plath, Bianca Grütze, Sophie Nestler und Athletiktrainer Jens Pritzsche.

Quelle: VC Olympia/Holger Schulze

Zum Auftakt erwarten die Elbestädterinnen um 19 Uhr in der Halle des Sportschulkomplexes am Messering das Team von SWE Erfurt. "Die Messestädterinnen haben ihre Ambitionen auf vordere Plätze angemeldet und sind der klare Favorit", sagt VCO-Trainer Jens Neudeck, der seit einigen Monaten neben seinem Job als Landestrainer auch noch das Amt als Bundesstützpunkttrainer übernommen hat. "Wir haben die Arbeit insgesamt auf breitere Schultern verteilt, nur so funktioniert diese Doppelfunktion", erklärt der 42-Jährige, der nach den Unruhen im letzten Jahr mit seinen Mitstreitern die Talenteschmiede wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen will.

Unter anderem übernahm jetzt der erfahrene Volker Grochau die Betreuung des VCO II in der Sachsenliga. "Wir wollen wieder zielstrebig arbeiten und auf das Wesentliche konzentrieren. Neben der Entwicklung der volleyballerischen Fähigkeiten lege ich besonderen Wert auf den Mannschaftsgeist. Man hat ja gerade erst bei der Europameisterschaft im Match der deutschen Mannschaft gegen Belgien erlebt, was mit großem Teamspirit möglich ist", so Neudeck, der mit seinem neuformierten, sehr jungen Mannschaft "modernen, schnellen Volleyball mit viel Leidenschaft" spielen möchte.

Leider musste der VC Olympia den Weggang einiger Leistungsträgerinnen verkraften. Mittelblockerin Selma Teresa Hetmann versucht jetzt in Erfurt ihr Glück und deshalb wird es morgen ein erstes Wiedersehen geben. "Sie wird aber für uns nächstes Jahr noch die U20-Meisterschaften spielen. Für sie ist der Wechsel ein logischer Schritt, um sich weiter zu entwickeln. Zudem beginnt sie in Erfurt eine medizinische Ausbildung", erläutert Neudeck. Zwei andere Abgänge bedauert der Coach jedoch sehr. Denn mit den beiden Außenangreiferinnen Josephine Dörr und Sophie Schubert verabschieden sich zwei Jugendnationalspielerinnen (U19) zum VCO nach Berlin.

"Vor allem der Abgang von Sophie Schubert tut uns weh, sie fehlt uns auf einer Schlüsselposition. Aber wir hatten keine Chance, sie zu halten. Da waren wohl die Argumente des Bundestrainers Jens Tietböhl stärker", so Neudeck, der aber mit Steffi Kuhn, Michelle Petter, Constance Plath und Luise Wolf auf vier weitere U19-Nationalspielerinnen setzen kann. Dazu stehen mit Bianca Grütze, Maria Kirsten und Elisabeth Lowke drei weitere Athletinnen im Team, die ebenfalls schon Zweitligaluft schnuppern konnten. Zu diesem Sextett rücken Talente aus der zweiten VCO-Mannschaft auf und mit Mareike Reindanz (15) sowie Maria Riesen (16) kommen zwei Spielerinnen aus Erfurt an die Elbe, die zum U17-Auswahlkader gehören.

Insgesamt stehen Neudeck für die Zweitliga-Saison 15 Spielerinnen zur Verfügung, davon sind einige mit einem Zweitspielrecht für den VCO II ausgestattet. "Maria Kirsten, Steffi Kuhn, Constance Plath, Luise Wolf und Bianca Grütze erhalten ein Doppelspielrecht für den Dresdner SC und trainieren in Absprache mit Alexander Waibl bereits jetzt ab und zu in der ersten Mannschaft, um oben reinzuschnuppern", erläutert Jens Neudeck, der weiß, dass gerade für die jüngeren Spielerinnen das erste Zweitligajahr ein "Lehrjahr" wird. "Trotzdem wollen wir erfolgreich Volleyball spielen und vor allem in der zweiten Saisonhälfte auch gegen solche Top-Teams wie Grimma, Lohhof oder Nürnberg zu bestehen", kündigt der Coach an.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.09.2013

Astrid Hofmann

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