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VC Dresden fehlt ein Satz zum Klassenerhalt

Volleyball VC Dresden fehlt ein Satz zum Klassenerhalt

Der Aufsteiger wird zum Absteiger – denkbar knapp hat der VC Dresden in der 2. Bundesliga den Ligaverbleib verpasst. Am letzten Spieltag verlor das Team beim SV Fellbach klar mit 0:3 und musste die Spielklasse wieder hergeben. Ein Satzgewinn fehlte den Spielern von Trainer Marco Donat zum Happy End.

Der VC Dresden spielt in der kommenden Saison unfreiwillig wieder drittklassig.

Quelle: Archiv/Steffen Manig

Fellbach/Dresden. Wie bitter und dramatisch Sport sein kann, mussten die Volleyballer des VC Dresden jetzt schmerzlich erfahren. Der Zweitliga-Aufsteiger hat den Klassenerhalt hauchdünn verpasst. Am Ende fehlte den Elbestädtern ein Satz zum Verbleib in Liga zwei. Nun müssen die Schützlinge von Trainer Marco Donat nach einem Jahr wieder in die 3. Liga zurückkehren.

Beim letzten Saisonspiel standen die VC-Männer beim Meister der beiden vorangegangen Jahre, dem SV Fellbach, praktisch auf verlorenem Posten. Sie waren beim 0:3 (19:25, 15:25, 20:25) nahezu chancenlos und mussten dann mit ansehen, wie die unmittelbaren Konkurrenten noch an diesem Spieltag an ihnen vorbeizogen. So gewann Grafing überraschend beim Tabellendritten Mainz und die L.E. Volleys setzten sich daheim gegen die ebenfalls deutlich besser platzierten Freiburger mit 3:1 durch. Da das Spiel in der Messestadt länger dauerte, verfolgten die VC-Akteure nach ihrer Partie in Fellbach auf dem Boden sitzend den Liveticker und waren anschließend tief traurig und enttäuscht. „Natürlich war da erst mal Katzenjammer“, gab VC-Sportdirektor Sven Dörendahl zu. Er betonte aber: „Gegen eine stark aufspielende Fellbacher Mannschaft hatten wir keine Chance und auf die anderen Partien keinen Einfluss. Allerdings haben wir den Klassenerhalt nicht am letzten Spieltag vergeigt, sondern schon vorher. Denn mehrfach haben wir den einen oder anderen Satz liegenlassen“, stellte er klar.

Wie eng es allerdings in dieser Saison zuging, zeigt die Statistik: Leipzig und Dresden haben jeweils zehn Siege und 31 Punkte auf ihrem Konto. Während der VC ein Satzverhältnis von 41:50 (Satzquotient: 0,820) aufweist, bleiben die L.E. Volleys mit 42:51 (0,8235) oben. „Es ist schon ungewöhnlich, wie diese Spielzeit gelaufen ist. Alles war sehr ausgeglichen und unheimlich eng“, findet Dörendahl. Dass es dabei für die junge VC-Mannschaft, die nach dem außer Konkurrenz startenden Youngsters aus Friedrichshafen die mit Abstand jüngste Truppe an den Start brachte, äußerst schwer würde, war von vornherein klar. „Ich bin dennoch überzeugt, dass man es nur mit eigenen jungen Leuten schaffen kann“, sagt der Sportdirektor, der hinzufügt: „Jetzt müssen wir uns ein, zwei Tage sammeln, dann alles analysieren und dann neu durchstarten. Denn es gibt viele positive Dinge, die wir aufgebaut haben und das dürfen wir keinesfalls aufgeben, sondern müssen es fortsetzen.“ Wer von den Spielern den Neustart in Liga drei erneut mit angehen wird, ist noch offen. Lediglich bei Klaus Kunert steht fest, dass er seine Karriere beenden wird.

Von Astrid Hofmann

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