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Tina Punzel gewinnt EM-Bronze im Mixed

Wasserspringen Tina Punzel gewinnt EM-Bronze im Mixed

DSC-Wasserspringerin Tina Punzel hat mit ihrem erst 16-jährigen Berliner Partner Lou Massenberg bei der Europameisterschaft in Kiew für die erste deutsche Medaille gesorgt. Das Duo erkämpfte im Mixed-Synchronspringen vom Dreimeterbrett mit 281,40 Punkten die Bronzemedaille.

Tina Punzel hat einen guten Auftakt bei der EM in Kiew erwischt.

Quelle: Archiv/soccerfoto

Kiew/Dresden. DSC-Wasserspringerin Tina Punzel hat mit ihrem erst 16-jährigen Berliner Partner Lou Massenberg bei der Europameisterschaft in Kiew für die erste deutsche Medaille gesorgt. Das Duo erkämpfte im Mixed-Synchronspringen vom Dreimeterbrett mit 281,40 Punkten die Bronzemedaille. Den Titel sicherte sich mit 287,88 Zählern das italienische Paar Elena Bertocchi und Maicol Verzotto (287,88) vor den ukrainischen Lokalmatadoren Viktoria Kesar/Stanislav Oliferchyk (282,96).

Nachdem der junge EM-Debütant Lou Massenberg beim vierten von insgesamt fünf Sprüngen leicht gepatzt hatte, entriss das deutsche Duo mit einem starken Zweieinhalb-Salto rückwärts gehechtet im letzten Durchgang den Russen Ekaterina Nekrasova und Ilia Molchanov (280,71), die ihren Abschluss-Sprung nicht sauber ins Wasser brachten, die Bronzemedaille. Tina Punzel sah das Ergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Wir sind glücklich und zufrieden, obwohl ich sagen muss, es war mehr drin. Wir hätten auch gewinnen können. Allerdings wurden Fehler hier sehr hart bestraft. Wenn man mit Bronze anfängt, ist das jedoch ein guter Einstand“, so die 21-Jährige, die am Donnerstag im Einzel vom Dreimeterbrett ihren nächsten Einsatz hat. Auch ihr Vereinsgefährte Timo Barthel ist am Donnerstag im Turm-Synchron mit seinem Hallenser Partner Florian Fandler am Start.

Eine zweite Medaille verfehlten die deutschen Springerinnen nur knapp. Im Finale vom Turm belegte die Berlinerin Christina Wassen den vierten Platz. Die 18-Jährige erreichte 295,90 Punkte. Der Sieg ging an die Britin Lois Toulson, die mit 330,75 Punkten gewann. Die Plätze zwei und drei belegten die Russinnen Anna Chuinyshena (326,90) und Julia Timoshinina (313,30).

Von Astrid Hofmann

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