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Steffi Kriegerstein und Tom Liebscher starten bei nationaler Qualifikation in Brandenburg

Kanurennsport Steffi Kriegerstein und Tom Liebscher starten bei nationaler Qualifikation in Brandenburg

Für den ersten Weltcup Mitte Mai in Portugal sind die Dresdner Top-Kanuten gesetzt, aber der Verband verlangt auch von den Olympia-Teilnehmern einen Leistungsnachweis. Den wollen die beiden Dresdner Asse am Sonnabend in Brandenburg erbringen. Zwei Talente aus Elbflorenz begleiten sie.

Steffi Kriegerstein hat in den letzten Wochen schon wieder hart trainiert.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Olympiasieger Tom Liebscher und Silbermedaillengewinnerin Steffi Kriegerstein (beide KC Dresden) starten an diesem Sonnabend in die neue Saison. Die beiden Dresdner Rennkanuten treten bei der ersten nationalen Qualifikation in Brandenburg an. Sie können die Wettkämpfe relativ entspannt angehen, denn für den ersten Weltcup Mitte Mai in Portugal sind alle Olympia-Teilnehmer von Rio gesetzt. „Sie müssen natürlich schon einen Leistungsnachweis bringen“, sagt Heimtrainer Jens Kühn.

Liebscher selbst ist schon jetzt gespannt, wie es läuft: „Durch meine längeren Pause nach Olympia habe ich nicht so viele Trainingskilometer wie sonst absolviert, aber zuletzt haben wir schon Gas gegeben. Mal sehen, was ich da in Brandenburg hinzaubern kann, zumal der Wind von der rechten Seite sehr stark sein soll. Das wird dann nicht so entspannt, da muss man voll durchziehen“, weiß der 23-Jährige, der erstmals nach vier Jahren wieder über die 2000 m an den Start geht. „Das wird schon spannend. Im Training war das eine ganz andere Quälerei. Unter die ersten Zehn möchte ich schon kommen“, so sein Ziel. Zudem tritt Liebscher auch über 250 m an. „Da treffe ich dann auf die ganzen Top-Leute wie meinen Ex-Partner Ronny Rauhe“, erklärt der Olympiasieger, der sich auf dieser Strecke einen Platz auf dem Treppchen vorgenommen hat, aber auch zugibt: „Mein Fokus liegt etwas mehr auf der zweiten Qualifikation Anfang Mai. Derzeit muss der Student seinen Tag gut durchplanen. „Das Semester an der Uni hat wieder begonnen. Ich versuche, pro Woche zwei, drei Vorlesungen mitzunehmen, um noch vor dem WM-Trainingslager auch einige Prüfungen mitzuschreiben. In den letzten Jahren ist das Studium etwas zu kurz gekommen, doch ich möchte, dass es vorwärtsgeht“, so der ehrgeizige Dresdner, der an der TU Verkehrsingenieurwesen studiert.

Heiß auf eine erste Standortbestimmung ist auch die olympische Silbermedaillengewinnerin Steffi Kriegerstein. Die 24-Jährige startet ebenfalls über 250 m und noch über 1000 m. „Die beiden sind gut drauf. Wir waren in dieser Woche noch mal zum Training in Leipzig auf ruhendem Gewässer. Da konnte Steffi auch mit Tina Dietze trainieren“, berichtet Jens Kühn, der zudem hofft, dass sich vom Dresdner Stützpunkt auch die Youngster Jakob Kurschat für die Junioren-WM und Benedikt Bachmann (beide WSV „Am Blauen Wunder“) für den U23-WM im rumänischen Piteski Ende Juli empfehlen können.

Von Astrid Hofmann

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