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Shorttrack-Elite gastiert Anfang Februar in Dresden

Heim-Weltcup Shorttrack-Elite gastiert Anfang Februar in Dresden

Vom 3. bis 5. Februar ist die Energieverbund-Arena an der Magdeburger Straße in der Friedrichstadt Schauplatz des fünften Saison-Weltcups. Dafür haben sich die besten Kurzbahneisschnellläufer der Welt angemeldet. Vorzeige-Athletin Anna Seidel will dann ihr Comeback geben.

Fast wieder bei 100 % und heiß auf ein Comeback beim Heim-Weltcup in Dresden: Shorttrackerin Anna Seidel.
 

Quelle: Archiv

Dresden.  Nach der Europameisterschaft am vergangenen Wochenende im italienischen Turin hat für die drei deutschen Shorttracker Bianca Walter, Felix Spiegl und Tom Rietzke am Mittwoch wieder der Trainingsalltag Einzug gehalten. Sie drehten wie gewohnt ihre Runden auf dem Eis der Energieverbund-Arena in Dresden. Denn schließlich steht in reichlich zwei Wochen der nächste große Höhepunkt bevor. Und das auch noch in heimischer Halle. Vom 3. bis 5. Februar ist die Arena an der Magdeburger Straße in der Friedrichstadt Schauplatz des fünften Saison-Weltcups. Dafür haben sich die besten Kurzbahneisschnellläufer der Welt angemeldet.

Natürlich wollen die drei deutschen EM-Teilnehmer, für die es in Turin nicht ganz zu den erhofften Top-ten-Platzierungen gereicht hat, die Fans mit guten Leistungen begeistern. Wenn nichts dazwischenkommt, wird dann auch Vorzeige-Athletin Anna Seidel ihr Comeback geben. Die 18-Jährige musste nach einem Sturz und einer komplizierten Brustwirbel-OP im Sommer eine lange Pause einlegen. Zuletzt absolvierte die EM-Dritte des Vorjahres über 1000 m aber einen erfolgversprechenden Test auf dem Rad. Die letzte Entscheidung, ob sie in Dresden startet, wird in den nächsten Tagen fallen. Ebenfalls antreten will Pechvogel Christoph Schubert, der sich unmittelbar vor der EM bei einem Sturz das Nasenbein gebrochen hatte und die Titelkämpfe in Turin sausen ließ. Auch wenn die Nase noch nicht wieder in Ordnung ist und er etwas Vorsicht walten lassen muss, steht der 22-Jährige wieder voll im Training und bereitet sich auf den Weltcup in der heimischen Halle vor.

Auch wenn bei der EM in Turin für Bianca Walter keine Finalteilnahme heraussprang, zeigt sich die 26-Jährige nicht unzufrieden: „Ich hatte zum Teil ein paar Probleme mit meinen Kufen, aber es war schon gut, dass ich am ersten Tag auf allen drei Strecken weitergekommen bin, zumal am Ende die Zeiten über 500 m und 1000 m nicht schlecht waren. Die Leistungsdichte zwischen den Plätzen vier und zwanzig ist sehr hoch. Wenn man einen guten Tag erwischt, kann man sehr weit vorn landen. Ich denke, wir sind auf jeden Fall wieder einen Schritt vorangekommen“, so Walter, die im EM-Mehrkampf Platz 16 belegte. In Dresden möchte sie dann an ihr Top-Resultat vom letzten Weltcup im koreanischen Gangneung anknüpfen. Dort hatte sie mit Platz sechs über 1000 m für Furore gesorgt.

Auch der Münchner Felix Spiegl konnte in Korea mit dem neunten Rang über die 1000  m seine erste Top-ten-Platzierung erkämpfen. Bei der EM wurde er Fünfzehnter und möchte seine Fortschritte nun auch beim nächsten Weltcup bestätigen. EM-Neuling Tom Rietzke hatte in Turin noch Lehrgeld bezahlt, war auf allen Distanzen gestürzt. Dennoch sammelte er wichtige Erfahrungen, die ihm in Zukunft weiterhelfen werden.

Bianca Walter weiß, woran sie bis zum Heim-Weltcup noch besonders arbeiten muss: „Auf der 1500-m-Distanz fehlt mir zum Schluss noch etwas die Power auf den letzten Runden und am 500-m-Start feile ich ebenfalls jeden Tag.“ Über welche Distanzen sie an den Start gehen wird, entscheidet sich erst kurzfristig. Ob erstmals in diesem Winter auch eine Staffel der Frauen und Männer beim Weltcup ins Geschehen eingreifen wird, ist ebenfalls noch offen. Walter: „Mindestens drei Athleten müssen die Einzel-Norm des Verbandes erfüllt haben und dann kann auch die vorgegebene Staffel-Norm in Angriff genommen werden. Bei den Männern könnte das klappen, bei uns Frauen wird das schwierig, weil nur ich die Einzel-Norm erfüllt habe.“ Bis zum Weltcup ist ja aber noch ein wenig Zeit.

Der Vorverkauf für das Event läuft schon auf Hochtouren. Tickets zum Preis von 15 Euro (Erwachsene) bzw. 8 Euro (Ermäßigte) sind für die beiden Finaltage Sonnabend und Sonntag an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet erhältlich – unter www.shorttrack-events.de.

Von Astrid Hofmann

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