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Sascha Klein meldet nicht für Meisterschaft in Aachen

DSC-Wasserspringer Sascha Klein meldet nicht für Meisterschaft in Aachen

DSC-Wasserspringer Sascha Klein steht nicht in der Startliste für die Deutschen Meisterschaften von Donnerstag bis Sonntag in Aachen. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass der 31-Jährige jetzt seine erfolgreiche Karriere beendet. Schon nach den Olympischen Spielen in Rio hatte der gebürtige Eschweiler über seinen Rücktritt nachgedacht.

DSC-Wasserspringer Sascha Klein

Quelle: Archiv

Dresden. DSC-Wasserspringer Sascha Klein steht nicht in der Startliste für die Deutschen Meisterschaften von Donnerstag bis Sonntag in Aachen. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass der 31-Jährige jetzt seine erfolgreiche Karriere beendet. Schon nach den Olympischen Spielen in Rio hatte der gebürtige Eschweiler über seinen Rücktritt nachgedacht. Dann aber entschied sich der Ex-Weltmeister und neunmalige Turm-Synchron-Europameister, gemeinsam mit seinem langjährigen Berliner Patrick Hausding, die lukrative Weltserie zu springen. Das Duo präsentierte sich dabei einmal mit Top-Leistungen und belegte am Ende in der Gesamtwertung einen famosen zweiten Platz.

Die EM im Juni in Kiew und die WM einen Monat später in Budapest sind wohl aber für den Familienvater nun kein Thema mehr. Offiziell wollte sich Klein dazu nicht äußern. Dass er jedoch in Aachen nicht antreten wird, ist schon ein klares Signal.

Fehlen wird leider auch sein DSC-Kollege Martin Wolfram, der nach seiner Schulter-OP Ende vergangenen Jahres noch immer im Aufbautraining Schmerzen verspürt. „Mehr als zehn Sprünge am Tag vom Einmeterbrett schaffe ich derzeit nicht“, gesteht der Olympia-Fünfte vom Turm. Dennoch gibt das Steh-auf-Männchen die Hoffnung nicht auf. „Vielleicht klappt es doch noch mit einem internationalen Auftritt in diesem Jahr. Es gibt die Möglichkeit, dass ich mit meiner Klubgefährtin Tina Punzel im Mixed starte. Vorausgesetzt, wir können demnächst eine Leistung nachweisen“, so Wolfram.

Punzel wird in Aachen drei Starts ( 1 m, 3 m, 3-m-Synchron mit Friederike Freyer aus Leipzig) in Angriff nehmen. Allerdings plagte auch sie sich zuletzt noch mit Fuß- und Rückenschmerzen, zeigte sich aber dennoch in guter Form. Wie Punzel kann sich auch Timo Barthel gute Chancen auf Edelmetall ausrechnen. Durch die Absagen von Klein und Wolfram meldet der 21-Jährige vom Turm und im Turm-Synchron mit seinem neuen Partner Florian Fandler aus Halle sogar Titel-Ambitionen an. Auch Vereinskollegin Louisa Stawczynski hat die Reise zu den Titelkämpfen gestern sehr zuversichtlich angetreten. Die 20-Jährige gehört vom Einmeterbrett zu den Favoritinnen wie auch im Brett-Synchron mit ihrer Rostocker Partnerin Saskia Oettinghaus.

Für alle geht es dabei zugleich um die begehrten Startplätze für EM und WM.

Von Astrid Hofmann

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