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Sascha Klein beendet bei WM in Budapest seine Karriere

Wasserspringen Sascha Klein beendet bei WM in Budapest seine Karriere

In der neu erbauten Duna Arena von Budapest wird für DSC-Wasserspringer Sascha Klein am Montag ein Lebensabschnitt zu Ende gehen. Bei der WM in der ungarischen Hauptstadt wird der 31-Jährige ein letztes Mal in einem Wettkampf auf den Turm klettern, um mit seinem Berliner Partner Patrick Hausding noch einmal eine Synchron-Medaille zu erkämpfen.

Sascha Klein, hier mit Patrick Hausding

Quelle: dpa

Budapest. In der neu erbauten Duna Arena von Budapest wird für DSC-Wasserspringer Sascha Klein am Montag ein Lebensabschnitt zu Ende gehen. Bei der WM in der ungarischen Hauptstadt wird der 31-Jährige ein letztes Mal in einem Wettkampf auf den Turm klettern, um mit seinem Berliner Partner Patrick Hausding noch einmal eine Synchron-Medaille zu erkämpfen. Auf eine Teilnahme im Einzel verzichtet der gebürtige Eschweiler, der sich in den letzten Wochen in Aachen vorbereitet hat.

Es wird seine siebente WM-Teilnahme seit 2005. Vier Medaillen brachte er bislang heim – der WM-Titel mit Hausding 2013 war der größte Erfolg. Dazu gewann das Duo 2011 Silber und Klein im Einzel noch zweimal Bronze (2011/2013). Bei der letzten WM 2015 belegten die neunfachen Synchron-Europameister den sechsten Platz. Vor seiner Reise nach Budapest gab Klein zu: „Ein bisschen komisch ist es schon, das letzte Mal als Sportler ins Flugzeug zu steigen. Ich möchte versuchen, diese WM zu genießen. Natürlich wollen wir eine Medaille. Das wäre für mich ein schöner Abschluss. Ich mache mir da schon ein wenig Druck. Ich denke, zu locker sollte man nicht rangehen. Dennoch möchte ich auch Spaß haben. Wir wissen, dass Edelmetall möglich ist.“ Neben den Chinesen, hinter denen das Duo bei der Weltserie 2017 den zweiten Platz belegte, sieht Klein die Teams aus Großbritannien, Russland und der Ukraine als schärfste Konkurrenten. Zur Unterstützung werden Ehefrau Franziska und der eineinhalbjährige Sohnemann Oskar Leopold vor Ort sein.

Bereits beim heutigen Auftakt sind Louisa Stawczynski und Tina Punzel vom DSC im 1-m-Vorkampf gefordert. Für die deutsche Meisterin Louisa Stawczynski ist bei ihrer zweiten WM-Teilnahme das Erreichen des Finales das wichtigste Ziel. Tina Punzel, die vier Starts absolviert, will gut in die WM hinein finden. Ihr Fokus liegt auf den olympischen 3-m-Disziplinen im Einzel und im Synchron mit der Leipzigerin Friederike Freyer. „Diese sind wichtig für die Kadereinstufung. Jeweils ins Finale zu kommen, ist erst einmal das Ziel“, so die 21-Jährige, die außerdem noch im Mixed vom Dreier antritt. Für sie ist es die vierte WM-Teilnahme. Ihr bestes Resultat erreichte sie 2013 in Barcelona als Sechste vom Einer.

Zuletzt bei der EM in Kiew gab es bei ihr Licht und Schatten. Während sie im 3-m-Einzel als Sechste die erhoffte Medaille verfehlte („Da habe ich zu viel gewollt“), überraschte sie mit Friederike Freyer im Synchronspringen mit der Silbermedaille. DSC-Turmspezialist Timo Barthel will im Einzel auf jeden Fall besser springen als bei der EM, wo er im Finale abbaute und mit Platz zwölf vorliebnehmen musste.

Von ah

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